06.10.2009 | Redakteur: Stefan Riedl
Im 13. Teil der Interview-Reihe von IT-BUSINESS steht Christian Reppel Rede und Antwort. Reppel ist Marketingleiter bei GfK Geomarketing. Er gibt Auskunft zu den wichtigsten Trends im Software-Markt, beispielsweise über den Einfluss von Cloud Computing, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und das Zusammenwachsen verschiedener Anwendungen.
ITB: Welche wichtigsten Trends bestimmen gegenwärtig das Marktumfeld oder spielen in Zukunft eine große Rolle?
Reppel: Lag in der Vergangenheit der Fokus in Unternehmen auf der Datensammlung – man kann sogar vom Datenhorten sprechen -, so geht es zukünftig verstärkt in Richtung Auswertung und Visualisierung. Diese Entwicklung ist auch längst überfällig, denn die Datenerfassung bildet nur die Grundlage für weitere Schritte, da hört die Arbeit nicht auf. Die Entwicklung hin zu einem System mit all diesen Fähigkeiten wird kommen. Der Kunde ist nicht bereit, x Systeme parallel zu betreiben.
Reppel: Cloud Computing ist derzeit eines der Lieblingsschlagworte der IT-Abteilungen. Ob es in absehbarer Zeit in Geomarketing-Produkte einfließen wird, ist mehr als fraglich. Denn nach wie vor ist das Thema Datensicherheit dabei unzureichend geklärt. Kein Unternehmen lässt sensible Daten durch eine Cloud wabern, die sie nicht genau kontrollieren kann. Deshalb laufen auch kaum Geomarketing-Anwendungen auf Servern außerhalb der Unternehmen – trotz rechenintensiver Prozesse.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Einfluss der Wirtschaftskrise und zum Zusammenwachsen von Einzelapplikationen.

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