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Als vor rund zwei Jahren die Konsolidierungswelle im Markt für Business Intelligence losbrach, wäre IBM fast zu spät gekommen. HP hatte sich bereits im Dezember 2006 mit Knightsbridge verstärkt, es folgte die Übernahme von Hyperion durch Oracle im März 2007. SAP kaufte im Oktober Business Objects, die gerade dabei war, Fuzzy Informatik zu schlucken, und einen Monat später schnappte sich schließlich noch IBM den Anbieter Cognos, der im September 2007 seinerseits Applix vereinnahmt hatte, in der Hoffnung, als größeres Unternehmen eigenständig bleiben zu können. Diese Konsolidierungswelle war Folge eines gebremsten Marktwachstums bei Business Intelligence sowie der Hoffnung der großen Software-Hersteller, ihre ERP-Lösungen mit BI-Angeboten aufwerten zu können.
Nun macht IBM vor, wohin die Reise geht. Es steigen die Ansprüche der Kunden, dass die IT einen messbaren positiven Beitrag zu den Geschäftsprozessen leisten soll, statt nur Infrastrukturkosten zu verursachen. So steigt der Druck auf die IT-Abteilungen, die Versprechen der Vergangenheit und die darauf gesetzten Erwartungen endlich zu erfüllen. Business Intelligence kann dafür nur ein Anfang sein – Analyse- und Entscheidungslösungen mit weit reichenden Möglichkeiten sind nun gefragt.
Schon vor einem Monat eröffnete IBM in Berlin das erste europäische Analytics Solution Center in Berlin, das dem öffentlichen Sektor genau solche Lösungen bieten soll. Heute folgte, neben der Ankündigung, SPSS übernehmen zu wollen, die Vorstellung des Smart Analytics Systems, einer ersten eigenen Analyse-Lösung, die sowohl strukturierte wie unstrukturierte Daten auswerten.
Lesen Sie auf der folgenden Seite, warum HP, Microsoft, SAS, SAP und Oracle über den geplanten Deal nicht besonders erfreut sein dürften.
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