02.08.12 | Redakteur: Ulrike Ostler
Der Superior Court des US-Staates Kalifornien hat entschieden, dass Oracle seine Software-Lösungen weiterhin für HP-Server mit Itanium-Prozessoren anbieten muss.
Im Frühjahr des vergangenen Jahres kam es zum Eklat: Oracle hatte angekündigt, seine Software-Entwicklung für Itanium-basierte Systeme einzustellen. HP warf seinem Koopetitor „Wettbewerbsschädigendes Verhalten“ und „Verunsicherung der Anwender“ vor und zog vor Gericht.
Nun veröffentlicht der Gewinner des Rechtsstreits sinngemäß folgendes Statement:
„Der Beschluss ist ein bedeutsamer Sieg für HP und seine Kunden. Das Gericht Superior Court of the State of California, Santa Clara County, hat bestätigt, dass ein Vertrag zwischen HP und Oracle besteht, der Oracle dazu verpflichtet, seine Software-Produkte auf die Itanium-basierten Server zu portieren. Wir erwarten, das Oracle seinen vom Gericht auferlegten Verpflichtungen nachkommen wird.“
HP hatte im Juni des vergangenen Jahres wegen der im März 2011 aufgekündigten Itanium-Unterstützung gegen Oracle Klage eingereicht.
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