04.04.2011 | Autor / Redakteur: SearchSoftware.de / Elke Witmer-Goßner
Was macht eine Internet-Seite für Google und Co. interessant? Welche Faktoren entscheiden darüber, ob man mit seinem Web-Shop ganz oben in der Ergebnisliste erscheint? Hier spielen Links eine ganz entscheidende Rolle, aber auch viele andere Faktoren. Wer seine Präsenz optimieren will, sollte die Grundprinzipien kennen.
Die Betreiber von Suchmaschinen lassen sich bei ihrer Arbeit nur ungern über die Schulter schauen. Die Such- und Bewertungsalgorithmen werden laufend modifiziert und optimiert. Dennoch ist ihre Arbeitsweise bei weitem nicht so undurchschaubar wie oft angenommen.
Search Engine Optimization ist keine Hexerei. Das wissen auch die Hersteller von SEO-Tools, die die Auswertungspraxis mittels Reziprokanalyse laufend untersuchen. SEO-Optimierer wie Link-Assistant.Com können am Verhalten der Suchmaschine, sprich an der Einstufung in der Ergebnis-Liste, recht genau ablesen, was die Engine gut findet und was nicht.
Suchmaschinen-Optimierung oder Search Engine Optimization (SEO) läuft heutzutage weitgehend mit Hilfe von Auswertungs-Tools ab. Wer aber die Ergebnisse richtig interpretieren und seine Internet-Präsenz adäquat optimieren will, sollte sich ein wenig näher mit den Grundprinzipien befassen. Eine Suchmaschine beurteilt eine Seite unter anderem aufgrund ihrer Vernetzung zu anderen Webseiten. Sie stuft Seiten als interessant ein, auf die viele Links verweisen.
Mit Hilfe von Link-Austausch oder gekauften Links ist es also möglich, seinen Platz in der Ergebnisliste entscheidend zu verbessern. Dabei ist allerdings nicht jeder Link gleich zu bewerten. Umso wichtiger ist daher die Qualitätsbeurteilung. Nur so kann man erkennen, welche Verknüpfungen wirklich zum gewünschten Erfolg führen.
Dabei muss man sich ein wenig in die Denkweise der Suchmaschinenhersteller hineinversetzen: Die Search Engine soll ja in gewisser Weise einen suchenden Menschen imitieren: Er schaut zum Beispiel dorthin, wo viele andere hinschauen, sprich hinverlinken. Wird allerdings deutlich, dass eine Verlinkung thematisch sinnlos ist, führt dies zu weniger Aufmerksamkeit. Einfacher ausgedrückt: Suchmaschinen legen auch Wert darauf, dass ein Link-Bild „natürlich“ wirkt, also nicht mechanisch und nur zu Optimierungszwecken erstellt wurde. Dies ist ein Grund mehr, sich näher mit den Bewertungskriterien zu beschäftigen.
Die Qualität eines Links – zumindest aus dem Blickwinkel einer Suchmaschine – lässt sich dabei in drei verschiedene Kategorien unterteilen: die Eigenschaften des Links selbst (Link-Faktoren), die Beschaffenheit der Seite, auf der der Link platziert ist (Seiten-Faktoren), und die Qualität der Domain, von der der Link kommt (Domain-Faktoren).
Zur Beurteilung eines Links tragen verschiedene Faktoren bei. Zum einen hat der Ankertext, also der für den Benutzer lesbare und meist blau und unterstrichen hervorgehobene Teil eines Hyperlinks, starke Auswirkungen auf das Ranking. Er muss zum jeweiligen Suchbegriff passen, aber auch zum Thema der Seite, auf der er steht, und zum Thema der Seite, auf die er verweist. Suchmaschinen berücksichtigen zwar auch Verweise auf Bilder, Text-Links werden aber eindeutig als wichtiger eingestuft.
Zum anderen zählen weiter oben auf der Seite stehende Links mehr als solche, die am Seitenende stehen. Fußzeilen oder seitlich platzierte Links gelten grundsätzlich als weniger wirkungsvoll, aber nicht völlig irrelevant. Trägt ein Link das Attribut „nofollow“, wird er von Suchmaschinen beim Ranking nicht berücksichtigt. Es gibt allerdings durchaus Spekulationen, dass auch diese Verknüpfungen einen gewissen Beurteilungswert haben – und sei es nur durch das insgesamt „natürlicher“ wirkende Link-Profil.
Lesen Sie auf der zweiten Seite, wie reziproke Links funktionieren und welchen Wert Verknüpfungen haben.
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