Verbesserungen für FC-, NAS-, iSCSI- und NAS-Anwender

Open-E überarbeitet Storage-Management-Software DSS V6

07.10.2010 | Redakteur: Nico Litzel

Open-E bietet das Speicherbetriebssystem DSS V6 mit Lizenz-Kapazitäten von vier, acht und 16 Terabyte an.

Open-E hat das Datei- und Block-Storage-Management-Betriebssystem „Data Storage Software“ (DSS) V6 aktualisiert, den Funktionsumfang erweitert und Fehler behoben.

Open-E erweitert den Funktionsumfang des im Juli 2009 vorgestellten Speicherbetriebssystems DSS V6 und behebt einige Fehler. Benutzer können jetzt rasch zwischen Fibre-Channel-Initiator und -Target wechseln, ohne 2/4/8-Gbit/s-Host-Bus-Adapter von Qlogic neu starten zu müssen. Zudem kann jetzt ebenfalls ohne Neustart zwischen den Port Modes gewechselt werden.

Darüber hinaus garantiert die aktuelle DSS-Version nach Angaben von Open-E einen reibungslosen Einsatz von Servern während der Konfiguration durch das Automatic Session Reassignment (ASR) für Fibre Channel und iSCSI-Protokolle. Beim Umbenennen, Entfernen oder der WWN-Zuordnung von Arbeiten und Gruppen werden andere Sessions nicht länger gestört oder blockiert. Ergänzend hat Open-E den Funktionsumfang von Qlogic-HBA im Target Mode erweitert: Pro Maschine lassen sich jetzt auch mehr als acht Ports betreiben.

Adaptec MaxIQ SSD

Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von Adaptec-MaxIQ-SSDs. Adaptec MaxIQ SSD ist ein Kit, das es dem Server ermöglicht, Daten, auf die häufig zugegriffen wird, auf einen schnellen Halbleiterspeicher zu schreiben. DSS V6 nutzt dieses Kit automatisch. Mehr Leistung verspricht zudem der Expander, den der Open-E DSS V6 LSI RAID Manager ab sofort unterstützt. Damit lassen sich über das DSS-GUI mehrere Ressourcen gleichzeitig verwalten. Der neue „GUI Static Routing Manager“ erlaubt es darüber hinaus, die Reihenfolge der Routing-Regeln zu ändern. Dadurch wird laut Open-E der Umgang mit dem System erleichtert, wenn mehrere Netzwerk-Interfaces an das gleiche Subnetz angeschlossen sind.

Zugriffskontrolllisten

Open-E DSS V6 bietet daneben nun ACL-Optionen (Access Control List) für SMB/CIFS, etwa Inherit Owner, Inherit Permissions, Inherits ACLs, Map ACL Inherit und Locking. Diese Funktionen tragen Open-E zufolge zu einer höheren Flexibilität der Administratoren in verschiedenen Zugangs-und Nutzungsszenarien, in Multi-User- sowie in Client-Server-Enterprise-Umgebungen bei. Die Optionen lassen sich einzeln aktivieren, wodurch jeder Server individuell an die technischen Erfordernisse angepasst werden kann.

„Wir freuen uns, dass wir die Stabilität der einzelnen iSCSI und Fiber Channels, wie etwa SCST 2.0, IETD v1.4.20.2 und Open-iSCSI v2.0-871, festigen konnten“, erklärt Krzysztof Franek, Präsident und CEO von Open-E. „Unsere Entwickler haben zudem die Unterstützung von Adaptec-Controllern verbessert und schwerwiegende Fehler in der Vernetzung der IO-Codes behoben. Die Änderungen verhelfen zu einer enormen Erhöhung der Qualität, wodurch die neue Open-E DSS V6 Storage-Software zur innovativsten auf dem Markt wird und unseren Kunden ein größeres Handlungsspektrum am Storage-Markt bietet.“

Betandskunden erhalten die aktuelle Version kostenlos. Daneben bietet Open-E im Web unter der Bezeichnung „Open-E DSS V6 Lite“ eine kostenlose Testversion zum Download an, die für bis zu zwei Terabyte Speicherkapazität lizensiert ist.


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