Channel kann an Analyse, Integration und Migration verdienen

Unified Archiving von GFT Inboxx: Daten werden wichtiger als Applikationen

20.04.2009 | Redakteur: Philipp Ilsemann

Bernd Hoeck, Marketingleiter von GFT Inboxx

Das Unified-Archiving-Konzept von GFT Inboxx soll in der zweiten Stufe alltagstauglicher werden. Der Hersteller rückt deshalb die Integration in bestehende Applikationen und die Migration von Daten in den Mittelpunkt. Das bietet auch für Fachhändler zusätzliche Umsatzchancen.

GFT Inboxx hat die zweite Stufe seiner Unified-Archiving-Strategie gezündet. Nachdem der Hersteller von Archivierungslösungen im vergangenen Jahr mit Hyparchiv 8 ein Backend für servicebasierte Archivierungsmodule geschaffen hat (IT-BUSINESS berichtete), rückt nun die Integration der Lösung in bestehende IT-Landschaften in den Blickpunkt.

»Die Kunden finden die Idee von Unified Archiving klasse, fragen jedoch nach Integration und Migration«, erklärt Marketing-Leiter Bernd Hoeck im Gespräch mit IT-BUSINESS. Hoeck ist davon überzeugt, dass Applikationen zunehmend in den Hintergrund rücken werden, während Informationen an Wichtigkeit gewinnen. Dabei beruft sich GFT Inboxx auf eine IDC-Studie, die besagt, dass in Zukunft mehr als 35 Prozent aller Daten länger als zehn Jahre aufbewahrt werden müssen. Der Lebenszyklus der Informationen ist somit deutlich länger als der Product Lifecycle einer typischen Unternehmens-Software.

Analyse, Integration und Migration im Fokus

Für GFT Inboxx gewinnen daher die zentralen Funktionen Analyse, Integration und Migration erheblich an Bedeutung. Das Thema Analyse deckt der Hersteller unter anderem mit dem Inboxx Mail Classifier ab. Dieser klassifiziert eingehende eMails aufgrund von vorher festgelegten Regeln und soll so die Verarbeitung der Mails beschleunigen und gleichzeitig automatisch Fristen für die Archivierung setzen.

Selten genutzte eMails lassen sich so früh in ein kostengünstiges Archiv auslagern. Das bringt auch Vorteile für den Punkt »Migration«. Denn das zu migrierende Datenvolumen kann laut Hersteller um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie der Fachhandel zusätzlichen Umsatz generieren kann.

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