31.08.2010 | Redakteur: Stefan Riedl
Schönreden hilft nichts, denn es ist eine unliebsame Wahrheit, dass viele ECM-Projekte scheitern. Zu komplex war dann das Szenario, zu realitätsfern die Umsetzung. Die IPI GmbH nennt wichtige Gründe.
Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe. So kann es sein, dass in Whitepapers, Expertisen und auch in Artikeln in der Fachpresse die Vorteile und Möglichkeiten einer ECM-Lösung in den schillerndsten Farben gemalt werden, in der Praxis aber nur enttäuschende Endergebnisse erzielt werden. Was nutzt es beispielsweise, wenn umfassende Möglichkeiten moderner Collaboration und das Wissensmanagement bereit stehen, sich die Mitarbeiter aber dann doch lieber die bewährten E-Mails schicken. Hier zeigt sich häufig, dass die IT-Welt in mehrlei Hinsicht eine ganz eigene Sicht auf die Dinge hat. Was Informatiker am Reißbrett entwerfen, muss in der Fachabteilung noch lange keine Begeisterung auslösen, nur weil es sich um ein ausgefuchstes Konzept handelt.
Warum also stellen sich bei vielen Sharepoint-Projekten nicht die angepeilten Effizienzgewinne ein? Die IPI GmbH aus Lichtenau ist seit 2002 ausschließlich auf Sharepoint-Projekte und Lösungen spezialisiert. Eigenen Angaben zufolge tritt das Unternehmen häufig dann in Aktion, wenn bereits gescheiterte Projekte von Grund auf erneuert werden müssen – also eine Art Sharepoint-Feuerwehr, wenn man so will. IPI hat eine Liste von Gründen zusammengestellt, woran Sharepoint-Projekte häufig scheitern. Die Informationsplattform wird nach Erfahrung des Systemhauses in vielen Unternehmen schnell inkonsistent, unüberschaubar und für Anwender unverständlich.
Lesen Sie auf der nächsten Seite erste Gründe für das Scheitern von ECM-Projekten.
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