02.02.2010 | Redakteur: Daniel Feldmaier

Kaviza geht bei der Desktop-Virtualisierung einen neuen Weg. Das US-Unternehmen sagt teuren und komplexen Virtualisierungs-Infrastrukturen den Kampf an. Das Verkaufsargument ist ein im Vergleich zum Mitbewerb sehr niedriger Einstiegspreis.
Statt eine kostspielige Server- und Storage-Infrastruktur für virtuelle Desktops zu nutzen, hat das Unternehmen Kaviza die Virtual Desktop Infrastructure (VDI) von Grund auf neu konzipiert. Diese stellt Software in Form einer Virtual Appliance bereit, die bereits alle VDI-Komponenten enthält und selbstständig verwaltet. Da hierfür der lokale Speicher eines Desktops oder kleinen Servers genutzt werden kann, liegt der Investitionsbedarf bei weniger als einem Drittel der Kosten für herkömmliche Lösungen. Ein Netzwerk aus Storage Arrays, Management-Server und Connection Broker entfällt. Desktop-Virtualisierung wird damit erschwinglich und leicht verwaltbar und somit auch für den Mittelstand interessant.
Aufgrund der geringen Anfangsinvestitionen soll sich die Kaviza-VDI schon ab 20 virtuellen Desktops rechnen. Da die Lösung über ein horizontales Server-Grid skaliert, werden Organisationen nicht vor die Entscheidung „Alles oder Nichts“ mit hohem Akzeptanzrisiko und Reibungsverlusten gestellt, sondern sie können VDI schrittweise einführen.
Kavizas Software-Lösung eignet sich für
Kavizas Gründer und CEO Kumar Goswami scherzt: „Unsere Lösung dürfte gut eine Tonne Infrastruktur-Kosten sparen.” Bei Interesse vermittelt Ilga Gröschel von Kaviza, zuständig für die DACH-Region, eine Online-Demo des Produktes oder stellt die Software zu Testzwecken zur Verfügung.
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