20.08.2010 | Redakteur: Stephan Augsten

Das Firewall-Management ist gerade in großen Unternehmen eine Herausforderung, da jede einzelne Instanz ihre eigenen Regelwerke umfasst, Änderungen daran aber nur selten dokumentiert werden. Tufin Technologies hat fünf Tipps für mehr Sicherheit beim Firewall-Management parat.
Angesichts der sich ständig ändernden Sicherheitsvorschriften kommt es immer wieder zu Änderungen an den Regelwerken einzelner Firewalls. Dabei entstehen schonmal Fehler, die dann unter Umständen ein anderer Security-Administrator wieder ausbügelt. So entsteht irgendwann ein Regel-Wildwuchs, infolge dessen es zu Sicherheitsproblemen kommen kann.
Tufin Technologies hat als Spezialist für Security Lifecycle Management beobachtet, dass sich die Anzahl der Firewall-Regeln vervielfacht hat. Viele davon würden aber angesichts neuer Anforderungen erst gar nicht gelöscht. „Je umfangreicher und komplexer eine Firewall-Infrastruktur ist, umso größer sind die Risiken bei manuellen administrativen Eingriffen“, erklärt Armin Schaal, Vice President of Sales EMEA bei Tufin Technologies.
Aus einer anfangs harmlosen Sicherheitsverletzung könnten sehr schnell Sicherheitslücken oder andere Probleme entstehen. „Die möglichen Schäden reichen von Fehlfunktionen bei einzelnen Firewalls, Routern und Servern bis zum vollständigen Ausfall unternehmenskritischer Applikationen und Prozesse“, so Schaal.
Besonders problematisch wird es, wenn Konflikte zwischen einzelnen Regeln auftreten, da sich Teile der Vorgaben widersprechen. Deshalb hat Tufin Technologies fünf wichtige Grundregeln für mehr Sicherheit und eine vereinfachte, aber effektivere Administration von Firewalls formuliert:
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