Umfassendes Firmware-Update für UTM-Appliances

Securepoint setzt auf Windows 7

07.10.2009 | Redakteur: Andreas Bergler

Das kleinste Gateway „Piranja“ bietet bereits alle UTM-Funktionalitäten des Herstellers.

Noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin von Windows 7 packt Securepoint die Version 10 seiner UTM-Lösungen aus. Mit ihr lassen sich VPNs ohne zusätzlichen Client in Windows-7-Umgebungen integrieren.

Über ein Jahr Arbeit hat Securepoint in die Entwicklung der Version 10 seiner Lösungen für das Unified Threat Management (UTM) hineingesteckt. Noch vor dem Windows-7-Launch von Microsoft ist dem Security-Anbieter jetzt die Veröffentlichung des Firmware-Updates, das schon zum neuen Betriebssystem aus Redmond kompatibel sein soll, gelungen. So soll die individuell gestaltbare Oberfläche als eine der wenigen Lösungen am Markt bereits die Version 2 des Internet-Key-Exchange-Protokolls (IKEv2) unterstützen. Damit lassen sich VPNs nun ohne weitere Clients in Windows-7-Umgebungen einsetzen.

KMUs bevorzugt

Der Hersteller integriert dabei vollständige Netzwerk-, Web- und E-Mail-Sicherheit in einem einzigen UTM-System für unterschiedliche Unternehmensgrößen. Zielgruppe sind aber hauptsächlich kleine und mittlere Unternehmen. Um auch den entsprechenden Systemhäusern die Integration und Administration der Lösung denkbar leicht zu machen, wurde die Bedienung so einfach wie möglich gestaltet. Für die Installation steht ein Setup-Wizard bereit, der unterschiedlich vorkonfigurierte Policies für verschiedene Unternehmenszwecke bietet.

Speziell für kleinere Systemhäuser und Anbieter von Managed Security Services wurde ein „Security Manager“ integriert. Mit diesem lassen sich alle Passwörter und Konfigurationen zentral steuern und managen. Über das CLI (Command Line Interface) können zudem Änderungen in der Konfiguration automatisiert verteilt werden.

Unterstützung

„Securepoint verkauft derzeit die meisten Appliances am deutschen Markt“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Lutz Hausmann. Knapp 40 Prozent der deutschsprachigen Reseller hat der Hersteller nach eigenen Angaben bereits unter Vertrag. Damit es noch mehr werden, wurde die Wortmann AG mit ins Vertriebs-Boot geholt. Martin Klein aus dem „Vertrieb/Sales Produktmanagement Server“ bei Wortmann, nennt in diesem Zusammenhang die Vorteile für den Fachhandel: „Wortmann unterstützt die Reseller vor Ort bei der Installation beim Kunden. Die Hilfe bei der Erstinstallation ist sogar kostenlos. Ebenfalls kostenlos bietet Wortmann Einstiegs-Schulungen und deutschsprachigen Support für die Partner.“

In einer Lizenz für die UTM-Lösungen mit der Firmware-Version 10 sind sämtliche Security-Features ohne Aufpreise enthalten. Diese reichen von einer Deep-Packet-Inspection-Firewall über Anti-Malware-Funktionen bis hin zu Content- und Spam-Filter. Das Remote-Management-Tool erhalten Reseller ebenfalls kostenlos.


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