GFI Max Mail Protection und Max Mail Edge

Managed E-Mail-Security: GFIs hybrider Ansatz

24.06.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

GFI Max Mail Edge kombiniert E-Mail-Security als Managed Service mit Inhouse-Lösungen.

Fachhändler können bei ihren Kunden E-Mail-Security als kombinierte Lösung realisieren. Die neu gelaunchte „Max Mail Protection“ von GFI wird komplett in der Cloud betrieben, während die „Max Mail Edge“ als Cloud-Lösung vorhandene On-Premise-Installationen ergänzen soll.

Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte, hatte schon Aristoteles erkannt. GFI folgt dieser Maxime jetzt in zwei neu vorgestellten Lösungen für Managed E-Mail-Security. Die „GFI Max Mail Protection“ ist eine gehostete E-Mail-Security-Lösung, die laut Hersteller kompatibel zu allen E-Mail-Systemen ist. Sie schützt Unternehmen, insbesondere aber auch KMUs, vor Viren, Malware und Spam-Mails und blockt sie noch vor dem Erreichen des unternehmenseigenen Gateways.

Die cloud-basierte Lösung „GFI Max Mail Edge“ können Unternehmen hingegen als Ergänzung zu vorhandenen Anti-Viren- und Anti-Spam-Lösungen einsetzen. Laut Hersteller ist auch sie kompatibel zu jedem Betriebssystem, jeder E-Mail- und jeder Anti-Virus- und Anti-Spam-Lösung. Mit diesem zweigleisigen Ansatz sollen einerseits die Investitionen der Kunden geschützt und andererseits deren Sicherheit erhöht werden. Mail Edge erkennt und blockt nach Aussagen von GFI etwa 90 Prozent aller E-Mail-Bedrohungen, inklusive Spam, bevor sie das Netzwerk erreichen.

Die kombinierten „Hosted IT-Solutions“ verhelfen kleinen Unternehmen oder Start-Ups schnell zu einer sicheren Infrastruktur, wohingegen große Unternehmen im komplementären Cloud-Service eine sinnvolle Ergänzung zu ihrer bestehenden Security-Architektur finden sollen. „GFI bietet die Möglichkeit, Cloud-Services sehr flexibel mit On-Premise-Lösungen zu kombinieren“, erklärt Dirk Wolbeck, Channel Sales Manager für Deutschland und die Schweiz bei GFI. „Daher bietet GFI Migrationspfade zwischen der Cloud und inhouse gehosteten Lösungen.“

Unternehmen haben damit die Freiheit, zwischen Services in der Wolke und fest installierten Lösungen hin- und herzuwechseln. Der Hersteller betont jedoch die Attraktivität für remote gemanagte Lösungen, allein schon vom preislichen Gesichtspunkt. Die Marge dürfte hier deutlich über derjenigen von On-Premise-Lösungen liegen.


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