Neue Klimatisierungsprodukte sollen wartungsfreundlich sein

Rittal setzt bei „Blue e“-Kühlsystemen auf standardisierte Komponenten

17.03.2011 | Redakteur: Michael Hase

Mit der Generation „Blue e“ stellt Rittal eine neue Kühlsystem-Familie vor. Die Liquid-Cooling-Produkte eignen sich für unterschiedliche Einsatzzwecke, basieren aber auf derselben einheitlichen Architektur. Daher sollen die Neuheiten des hessischen Spezialisten für Rechenzentrumstechnik besonders wartungsfreundlich sein.

Rittals neue Kühlsysteme der Generation „Blue e“ basieren auf den „Liquid Cooling Packages (LCP)“ des Herstellers. Das heißt, sie arbeiten mit Flüssigkeit und sollen die Abwärme von Servern besonders effektiv kühlen. Dem Hersteller zufolge bieten die Modelle einen erweiterten Leistungsbereich von 10 bis 60 Kilowatt und sind in Zehner-Schritten skalierbar.

Bei den Produkten hat der hessische Anbieter von Schrank-, Klimatisierungs- und Stromverteilungssystemen nach eigenen Angaben vor allem die Energieeffizienz erhöht. So sollen etwa verbesserte Lüfter weniger Strom verbrauchen. Ein Modell kommt sogar ganz ohne Lüfter aus.

Bei allen Unterschiedenen im Detail beruhen die Modelle der Blue-e-Generation auf einer einheitlichen Architektur mit untereinander austauschbaren Komponenten. Durch die Standardisierung soll sich der Aufwand für den Service reduzieren.

Da Techniker weniger Varianten kennen müssen, ließen sich Wartungs- und Reparaturarbeiten in der Regel schneller ausführen, argumentiert Rittal. Außerdem werde weniger unterschiedliches Zubehör benötigt.

Kühlsystem für extreme Rechenleistungen

Das Modell „Rittal LCP“ eignet sich für Server-Systeme, die beispielsweise in Forschungsinstituten extreme Rechenleistungen erbringen und damit große Abwärme produzieren. Der Hersteller bietet das System mit einer Kühlleistung bis maximal 60 Kilowatt an.

Vom Aufbau her gleich ist die Variante „LCP T3+“. Gegenüber dem einfachen LCP-Modell bietet sie eine erhöhte Ausfallsicherheit, da Kühlwasser- und Stromkreislauf redundant ausgelegt sind.

Mit dem „LCP Inline“ lassen sich ganze Reihen von Racks kühlen, indem das System die Kaltluft nach vorn in den abgeschotteten Kaltgang bläst. Es ist ebenfalls mit einer Maximalleistung bis 60 Kilowatt erhältlich.

Modell kommt ohne Lüfter aus

Das Modell „LCP LWWT“ erbringt zwar lediglich eine Leistung von 20 Kilowatt. Dafür arbeitet das System aber ganz ohne Lüfter. Die Energiesparvariante der LCP-Plattform verfügt über einen passiven Luft-Wasser-Wärmetauscher, der sich in der Rücktür des Server-Schranks befindet.

Für kleinere Anwendungen in räumlich beschränkten Umgebungen eignet sich das „LCP DX“. DX steht für Direct Expansion, also für Direktverdampfung. Statt Wasser wird dabei ein Kältemittel eingesetzt. Das Klimasystem soll sich überdies schnell und einfach installieren lassen.


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