19.08.2010 | Redakteur: Daniel Feldmaier
Ein ununterbrochener Geschäftsablauf ist für Unternehmen heutzutage ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Die aufwändige Technik bleibt aber stets eine Baustelle, die mit der IT-Entwicklung Schritt halten muss.
Es macht einen gewaltigen Unterschied ob 99,9 Prozent oder 99,9999 Prozent Verfügbarkeit gewährleistet sind. Weshalb Hochverfügbarkeit relativ ist, erklärt Ralph Wölpert, Abteilungsleiter bei Rittal: „99,9 Prozent Verfügbarkeit, also eine tolerierte Ausfallzeit von zirka neun Stunden pro Jahr, kostet deutlich weniger als 99,9999 Prozent, sprich maximal 30 Sekunden Ausfallzeit pro Jahr. Der Preis für drei zusätzliche Nachkommastellen hängt von der Konzeption des Rechenzentrums und den Anforderungen des Betreibers ab. Der Branchenverband Bitkom rechnet mit Faktor vier bis acht für die Steigerung der Verfügbarkeit von 99,9 auf 99,9999 Prozent.
Weil der Begriff „hochverfügbar“oft willkürlich verwendet wird, ist es für Systemhäuser und IT-Profis um so wichtiger, sich gegen ihre Mitbewerber durch eine eindeutige und klare Darstellung abzugrenzen. Sie sollten ihre Produktspezifikationen so transparent darstellen, dass der Endkunde die Unterschiede zu Konkurrenzprodukten auf jeden Fall versteht.
Hochverfügbarkeits-Lösungen lassen sich in folgende fünf Kategorien einteilen:
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wieso es trotz hochverfügbaren Systemen leicht zu Datenverlust kommen kann.
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