07.08.12 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Netzbest setzt auf Green IT: Per Cloud-Architektur sollen Unternehmen Strom- und Kühlkosten für Desktops sparen. Wieviel genau, verrät ein jetzt angebotener Energiecheck. Mit Netzdesk hat das Berliner Unternehmen auch gleich eine passende IT-as-a-Service-Lösung parat.
Weniger Kühlaufwand und eine verbesserte CO2-Bilanz verspricht Netzbest mit der eigenen Cloud-VDI Netzdesk. Ein eigens angebotener Energiecheck soll Kunden nun zeigen, wie sie bis zu 90 Prozent der bisherigen Energiekosten einsparen können.
Der Gedanke dahinter: Ins Rechenzentrum ausgelagerte Server können effizienter ausgelastet werden und Organisationen müssen sich nicht mehr um Betrieb und Kühlung kümmern. Zusätzlich arbeiten mit Netzdesk eingeführte Thin Clients deutlich ressourcenschonender als klassische Desktops.
In einer Beispielkalkulation setzt Netzbest 12 Watt pro Thin Client an – zu zahlen vom Kunden. Zusätzlich fließen in die Ökobilanz durchschnittlich acht Watt für die von Netzbest betriebene Serverinfrastruktur ein. Der Strom wird laut Anbieter komplett aus Wasserkraft gewonnen und ist bereits mit dem Nutzungsentgelt abgedeckt.
Finanziell bedeute das für ein Unternehmen mit 70 Arbeitsplätzen: Wenn Server und 100-Watt-Desktops durch Cloud-VDI und Thin Clients ersetzt werden, sinken die von den Rechnern selbst (ohne Peripherie) benötigten Stromkosten von 330 Euro auf 24 Euro monatlich. Kritiker könnten freilich dagegen halten, dass sich moderne Desktoprechner mit deutlich weniger als 100 Watt begnügen. Für Netzdesk sprechen allerdings das flexible Abrechnungsmodell sowie das Versprechen einer stets ausreichenden Prozessorleistung.
Im Einzelfall heißt es also nachrechnen. Hierbei will Netzbest mit dem Service eines kostenpflichtigen Energiechecks helfen.
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