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ITB: Wie haben Sie sich als Integrator und Service-Provider aufgestellt, um den Anforderungen des Partnergeschäfts gewachsen zu sein?
Nies: Zunächst haben wir unser Team um fünf Leute aufgestockt und unsere bestehenden Kontakte im Beratungsumfeld genutzt, um unser Vorhaben zu erläutern. Bis Mitte des Jahres wollen wir deutschlandweit etwa 50 Partner an Bord holen. Interessant ist UC-as-a-Service für IT-Systemhäuser, die die Voice-Ecke noch nicht besetzt haben oder für TK-Systemhäuser die offen und innovationsfreudig sind.
Nies: Zielgruppe sind Unternehmen, die eine hohe Flexibilität benötigen, schnell skalieren müssen oder an verteilten Standorten arbeiten. Es kristallisieren sich auch der Handel mit seinen oft vielfältigen Filialnetzen sowie Banken und Versicherungen als starke Zielgruppen heraus.
Nies: Natürlich gibt es Schulungen mit den Händlern. Dazu haben wir eine Nutzenargumentation in Form einer Präsentation aufbereitet. Wir planen Aktionen zusammen mit unseren Partnern und gehen natürlich auch mit zum Kunden. Dazu gibt es Teststellungen, damit der Händler live ausprobieren kann, was er seinen Kunden verkauft.
Nies: Wir sind die ersten, die als Integrator mit UC-as-a-Service am Markt waren. Dass Service-Leistungen künftig eine große Rolle spielen, dessen bin ich mir sicher. Von daher bin ich froh, dass wir früh in dieses Segment eingestiegen sind. Das prognostizierte Wachstumspotenzial im Bereich SaaS birgt große Chancen für den Handel, stellt ihn aber gleichzeitig auch vor große Herausforderungen. Wer sich jetzt rechtzeitig in diesem Umfeld aufstellt, sichert nicht nur den kurzfristigen sondern auch den mittelfristigen Erfolg seines Unternehmens.