Datacenter: Planung, Ausstattung und Betrieb

Die wichtigsten Trends im Rechenzentrumsbau

31.03.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Kühllösungen sind eines der großen Trendthemen im Rack- und Rechenzentrumsbau.

Aktuellen Virtualisierungs- und Cloud-Strategien zum Trotz verheißen reale, physikalische Rechenzentren lukrative Geschäfte für Techniker und Systemintegratoren. Ein durchdachtes, flexibles Datacenter-Design garantiert handfeste Gewinne.

Software-as-a-Service, Cloud-Computing oder Outsourcing: Von allen diesen heiß diskutierten Trendthemen scheinen die Experten für den Rechenzentrumsbau noch nichts gehört zu haben – jedenfalls nicht in der Hinsicht, dass diese Trends den aktuellen Nachfrage-Aufschwung im Bau von Rechenzentren beeinträchtigen würden. Gegenüber der IT-BUSINESS erklärt Bernward Anders, Geschäftsführer von Anders & Rodewyk, dass der Trend schon wieder in Richtung Insourcing geht: „Wir hatten in letzter Zeit mehrere Anfragen von Kunden, die sich ihre Geschäfts-Anwendungen wieder ins Haus zurückholen wollen.“ Immer häufiger stünden hier beispielsweise ERP-Systeme – und SAP-Anwendungen im Besonderen – auf der Wunschliste der „Re-Insourcer“.

Investitions-Stau löst sich

Die On-Premise-Anwendungen setzen gewöhnlich einen eigenen Server voraus. Und dieser muss nicht nur installiert werden, sondern möglichst harmonisch in das Gesamtsystem der Rack- und Rechenzentrumslandschaft eingefügt werden. Das wiederum setzt ein „intelligentes“ Raumkonzept voraus, das gleichzeitig Platz sparend, aber erweiterungsfähig und Energie sparend, aber kostengünstig ist. Trotz aktueller Virtualisierungs-Tendenzen am Software-Markt – Stichwort Server-Konsolidierung – steht eine hohe Nachfrage nach einer Runderneuerung von Rechenzentren und Serverräumen an. „Über 85 Prozent aller Rechenzentren hierzulande sind älter als zehn Jahre“, berichtet Anders. Eine Studie von Actionable Research, die Avocent vor Kurzem in Auftrag gegeben hatte, wirft ergänzend hierzu einen Blick auf die globale Situation. Demnach werden weltweit derzeit etwa 35 Prozent aller Datacenter einem Redesign unterzogen. Wurden die Gelder in Zeiten der Wirtschaftskrise von den deutschen Unternehmen noch zurückgehalten, so muss in absehbarer Zeit mit steigender Nachfrage nach intelligenten und flexiblen Lösungen gerechnet werden. „Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen wurde seit vielen Jahren einfach gar nichts mehr in puncto Rechenzentrumsbau gemacht“, berichtet ein Insider der Branche. „Jetzt wird man als Dienstleister gerufen und steht erst einmal vor einem Haufen Unrat. Dann heißt es von Kundenseite: Räumen Sie mal auf…“

Welche Aspekte beim RZ-Bau primär berücksichtigt werden sollten, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 »3 »4 »5 nächste Seite


Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2043899) | Archiv: Vogel Business Media

IT-BUSINESS Newsletter-Vorschau

Zum Beispiel-Newsletter

Abonnieren Sie den täglichen Newsletter IT-BUSINESS Today!

Sie erhalten kostenlos und pünktlich jeden Morgen und Mittag die aktuellsten News, Hintergründe und Personalien aus dem IT-Markt.

>> Hier geht es weiter zur Registrierung