Ende der Ungewissheit – Braunschweiger Distributor wieder auf Kurs

Devil AG startet mit neuer Mutter in die Zukunft

22.05.2009 | Redakteur: Regina Böckle

Devil-Vorstand Axel Grotjahn hat den Rücken wieder frei, um den Distributor weiter nach vorn zu bringen.

Der IT-Großhändler schwimmt sich von der insolventen Muttergesellschaft frei. Axel Grotjahn und Torsten Matthies führen als Vorstände den Ausbau des Geschäftsmodells weiter. Neue Muttergesellschaft des Distributors ist die DAM Capital Group, die mittelständischen Unternehmen zu Finanzierungen verhilft.

Die Ungewissheit über die Zukunft der Devil AG ist vorbei. Künftig wird der IT-Großhändler wieder selbstständig am Markt agieren.

Ursache dieser für Devil positiven Wendung: Die Gläubigerversammlung der Tulip-Beteiligungs-GmbH, die bislang 100 Prozent der Anteile an der Devil AG gehalten hatte, gab in ihrer Zusammenkunft am 20. Mai den Weg frei für die Weiterentwicklung des Unternehmens: Sämtliche Anteile der Devil AG wurden vom Insolvenzverwalter der Muttergesellschaft, Rechtsanwalt Christoph Kirchberg von der Kanzlei Leistikow & Partner in Braunschweig, an die Erwerbergesellschaft DAM Capital Group verkauft.

Die DAM Capital Group bietet europäischen Mittelstandsunternehmen flexible Finanzierungslösungen an. Mit ihr gemeinsam wird Devil jetzt ein Konzept zur Entwicklung künftiger Geschäftsmöglichkeiten sowie zu höherer Profitabilität entwickeln.

Mit der Loslösung der Devil AG von der insolventen Muttergesellschaft sind die Weichen gestellt für die Fortführung sowie den weiteren Ausbau des überzeugenden Geschäftsmodells der Devil AG.

Management und Mitarbeiter begrüßen den Verkauf der Unternehmensanteile und sehen darin eine Sicherung der Zukunftsoptionen für ihre Firma. Die Devil-Vorstände Axel Grotjahn und Torsten Matthies werden auch künftig das Unternehmen führen und stehen bei Kunden und Lieferanten für Kontinuität des Geschäftsmodells. Die Belegschaft stehe mit hoher Motivation hinter dem Unternehmen und wolle das Management mit vollem Einsatz unterstützen, das Geschäft weiter auszubauen, teilte das Unternehmen mit.

Nach dem durch die ehemalige Devil-Mutter Tulip beziehungsweise Nedfield äußerst turbulenten Jahresauftakt, ist für den Braunschweiger Broadliner nun das Fundament für eine neue Zukunft gelegt.


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