Software as a Service (SaaS) wird eines von vier Schwerpunkt-Themen

Was Actebis Peacock im Value-Add-Bereich plant

22.04.2009 | Redakteur: Regina Böckle

René Schäfer, Leiter der Value-Added-Division bei Actebis Peacock

Unter der Leitung von René Schäfer ist die Value Added Division bei Actebis Peacock binnen vier Jahren von ursprünglich 24 auf heute über 60 Mitarbeiter angewachsen, und auch das Tätigkeitsfeld hat sich stark erweitert. Im Interview mit IT-BUSINESS zeigt er auf, welche zusätzlichen Geschäfts-Chancen sein Team den Fachhandelspartnern bietet.

ITB: Um die Value Added Division von Actebis Peacock war es nach der Fusion beider Unternehmen lange Zeit still. Dabei waren Storage und Printing Solutions sowie das Lizenzgeschäft für Oracle die traditionellen Value Added Bereiche von Peacock. Auf der Channel Trends + Visions zeigt sich die ganze Vielfalt dieser Unit. Legen Sie nun richtig los?

Schäfer (lächelt): Unser Ziel war es, erst einmal intern die Bereiche zu verstärken, neue Themen hinzuzunehmen und sie dann erst der breiten Fachhandelsschaft vorzustellen. Diese Hausaufgaben sind inzwischen alle erledigt, und seit 2007 sind wir richtig durchgestartet. Es macht einen Riesenspaß mit einem derart motivierten und tollen Team loszulegen – wir verlangen unseren Mitarbeitern im Tagesgeschäft aber auch viel ab.

ITB: Die komplette VAD-Division wurde kürzlich neu strukturiert. Können Sie das näher erläutern?

Schäfer: Wir haben die gesamte VAD-Division zu Beginn des Monats April in drei Geschäftsbereiche aufgeteilt: Das ist erstens Software und Software as a Service, zweitens Netzwerk-Infrastruktur und Security sowie drittens Kommunikation und Daten-Management. Dazu haben wir entsprechend drei Business-Unit-Manager ernannt, die mit ihren Teams sicherstellen, dass wir unseren Partnern hier sehr schnell und effizient Lösungen aufzeigen können. Wir rechnen in diesem Bereich auch 2009 mit Wachstum.

ITB: Wer leitet diese drei Value-Abteilungen?

Schäfer: Wir konnten für alle drei leitenden Positionen erfahrene Kräfte aus dem eigenen Haus rekrutieren. So hat Tobias Nagel die Leitung der Abteilung Software und Software as a Service übernommen. Er war zuvor Teamleiter Software und bringt insgesamt sechs Jahre Erfahrung aus diesem Bereich mit. Mit Oliver Fernholz konnten wir für die Abteilung Kommunikation und Data-Management – unter deren Dach auch das Thema Mobility verankert ist – ebenfalls einen äußerst kompetenten Leiter aus unseren eigenen Reihen finden. Er ist seit rund zehn Jahren an Bord und war zuletzt Teamleiter für den Themenbereich Kommunikation. Am Steuer der Abteilung Netzwerk und Storage steht Stefan Marx, der insgesamt schon seit 14 Jahren im Unternehmen ist. In seiner neuen Funktion wird er auch die Bereiche Security und Infrastruktur betreuen, für die er ebenfalls schon jahrelange Erfahrung mitbringt. Die Leiter dieser drei Geschäftsbereiche werden außerdem von fünf zusätzlichen Teamleitern unterstützt.

ITB: Wo ist die Printing-Solutions-Abteilung abgeblieben?

Schäfer: In diesen Bereich ist das gesamte Runrate-Geschäft mit Druckern eingeflossen. Auch infolgedessen wurde er so groß, dass wir ihn aus der Value Added Division ausgegliedert und in den Verantwortungsbereich von Mathias Jablonski, Director Produktmarketing HP, übertragen haben.

ITB: Im Value-Added-Bereich von Actebis Peacock war auf der Channel Trends + Visions auch ein Hersteller mit an Bord, der bislang bei Ihnen noch nicht vertreten war: Strato. Was planen Sie gemeinsam mit diesem neuen Partner?

René Schäfer (li.), Leiter VAD-Division bei Actebis Peacock, mit Ralf Klier, Senior Manager New Business bei Strato
René Schäfer (li.), Leiter VAD-Division bei Actebis Peacock, mit Ralf Klier, Senior Manager New Business bei Strato

Schäfer: Wir haben zwei Tage vor Messebeginn den Vertrag mit Strato unterzeichnet und konnten so auf der Channel Trends + Visions unseren Partnern erstmals aufzeigen, wie sie die Strato-Business-Portale als Sofware-as-Service-Lösungen vermarkten können. Die Margen, die sich hier realisieren lassen, sind für Partner äußerst interessant.

Welche Hosting-Modelle für die SaaS-Vermarktung zur Debatte stehen, erläutert René Schäfer auf der folgenden Seite.


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