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Neue Struktur von Arxes soll Mittelstands-Markt öffnen

05.12.2007 | Redakteur: Sarah Maier

Detlef Linde, Vorstand der TMD Holding, und Hans-Jürgen Bahde, Vorstandsvorsitzender von Arxes, stellten die künftige Unternehmensstrategie vor.

Die TDM Holding ist mit drei Viertel der Aktien strategischer Investor von Arxes. Der IT-Dienstleister wiederum hat die drei Systemhäuser sowie das Service-Unternehmen der Muttergesellschaft übernommen und ist jetzt einer der großen Spieler auf dem Markt. Detlef Linde, Vorstand von TDM, und Hans-Jürgen Bahde, Vorstandsvorsitzender von Arxes, haben nun die gemeinsame Unternehmensstrategie vorgestellt.

Der Investorenwechsel und die Zukäufe der börsennotierten Arxes-Gruppe seien laut Hans-Jürgen Bahde keine spontane Entscheidung, sondern Teil seiner Strategie gewesen. Gerade einmal einen Monat nachdem er das Ruder des krisengeschüttelten Unternehmens übernommen hatte, fanden im Juli die ersten Gespräche mit dem damals noch potenziellen Investor TDM statt.

»Meine Ziele waren es zum einen, dass Unternehmen wieder profitabel werden zu lassen und zum anderen, den Finanzinvestor Waterland durch einen strategischen Investor zu ersetzen«, erklärt Bahde. »Zudem stellte sich die Frage, wie Arxes im Mittelstand einen besseren Marktzugang erreicht.« Denn gerade diese Käuferschicht wünscht One-Stopp-Shopping. Mit TDM an der Seite und den Zukäufen von Becom, Comparex, Inforsacom und In Demand sei das nun möglich. Während früher beispielsweise Engineering-Projekte kaum eine Rolle spielten, kann mit der »neuen« Arxes eine kritische Masse erreicht werden. Als Kunden ins Auge gefasst hat Bahde die Top 10.000 Unternehmen in Deutschland.

Bahde will sich künftig vor allem in drei Merkmalen vom Wettbewerb differenzieren: Neben Outsourcing soll das Thema Managed-Services im Fokus stehen. Außerdem möchte er mit schon vorkonfektionierten Bausteinen vom individuellen »Engineer to Order« weg, den Weg zum »Configure to Order« einschlagen. Als Drittes will er Shared-Services – also Dienstleistungen, die von der Arxes gleich für mehrere Kunden erbracht werden – verstärkt in den Vordergrund stellen. »Hier müssen wir allerdings noch Aufklärungsarbeit im Markt leisten«, so Bahde. »Wir müssen dem Kunden aufzeigen, dass diese Variante für ihn finanziell günstiger ist.«

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