Oracle-Partner SIV AG über Erfahrungen und Erwartungen mit Oracles Lösungs-Stacks

„Enttäuschte Sun-Kunden könnten via Oracle-Exadata wieder zurückkehren“

09.11.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Jörg Sinnig (li.), Vorstandsvorsitzender, und Arno Weichbrodt, Vorstand Software-Entwicklung und Technologie der SIV AG

Die SIV AG ist seit den 90er Jahren sowohl Oracle- als auch Sun-Partner. SIV-Vorstandsvorsitzender Jörg Sinnig und Vorstand Arno Weichbrodt erläutern im Interview ihre Erfahrungen und Erwartungen nach der Sun-Integration.

ITB: Die SIV AG arbeitet seit 18 Jahren mit Oracle zusammen. Was sind Ihre Erfahrungen?

Sinnig: Für uns ist Oracle der wichtigste strategische Partner, mit dem es uns gelungen ist, stetig neue gemeinsame Geschäftsfelder zu erschließen und diese systematisch auszubauen. Von Anfang an hat uns Oracle sehr unterstützt – sowohl bei der gezielten Vermarktung unseres Utility-Lösungsportfolios als auch bei der heutigen Umsetzung einer durchgängig prozessorientierten Entwicklungsmethodik. Als Premium-Partner wissen wir die engagierte, faire und immer konstruktive Zusammenarbeit sehr zu schätzen.

ITB: Können Sie ein Beispiel dafür nennen?

Sinnig: Oracle unterstützt uns beispielsweise bei der inhaltlichen Planung und Durchführung von Kunden-Events, was sicher maßgeblich zu deren Erfolg beigetragen hat. Technologisch profitieren unsere Kunden von der hohen Verfügbarkeit und Performance des Oracle-Lösungsstacks. Dass wir in Bulgarien bei zwei großen Stromkonzernen jeweils weit über eine Million Zähler monatlich abrechnen können – nach deutschen Maßstäben sind dies allein bei EVN Bulgaria 19,5 Millionen Abrechnungen im Jahr – ist nicht zuletzt ein Ergebnis unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Oracle.

Weichbrodt: Seit Gründung des Unternehmens folgen wir als ganzheitlicher Lösungsanbieter der Prämisse, auf Basis einer einheitlichen Standardtechnologie ein möglichst breites Leistungsspektrum anzubieten. Von unserer klaren Ausrichtung auf die Oracle-Analyse- und Entwicklungsumgebung profitieren unsere Kunden und wir gleichermaßen – durch eine homogene Technologiebasis und systemübergreifende Prozessintegration. Dies gilt vor allem auch im Rahmen des kontinuierlichen Wandels hin zu einer service-orientierten Softwarearchitektur.

ITB: Aus Sicht von Oracle werden SOA und BPM zu den wichtigsten Themen am Markt zählen, weil Endkunden ihre Prozesse zum Teil gar nicht komplett kennen. Inwiefern trifft das Ihrer Erfahrung nach zu?

Weichbrodt: Für die Branche, die wir bedienen, trifft das absolut zu, denn die Versorgungswirtschaft ist gehalten, den sich häufig ändernden rechtlichen Regelungen sehr schnell nachzukommen. Hinzu kommt, dass im Hintergrund die unterschiedlichen Marktteilnehmer in ihren spezifischen Marktrollen miteinander kommunizieren müssen. Beides erfordert offene Standards und eine SOA-Architektur. Das war auch der Grund, weshalb wir uns vor rund drei Jahren entschieden haben, im nächsten Schritt das Thema Middleware anzugehen…

ITB: … wieder mit Oracle?

Sinnig: Ja, eine Entscheidung, die uns nach einer sorgfältigen Marktanalyse, einer umfangreichen Testphase und repräsentativen Benchmarks nicht schwer gefallen ist. Die Oracle SOA Suite bietet alle Service-Infrastrukturkomponenten, die für Aufbau, Bereitstellung und Management serviceorientierter Architekturen erforderlich sind und aus deren Integration wir einen unmittelbaren Nutzen ziehen: mehr Produktivität sowie eine höhere Service-Verfügbarkeit und -zuverlässigkeit. Der damit verbundene Qualitätsvorsprung basiert auf der Grid-Architektur mit hoch entwickelten Skalierungs- und Leistungsfunktionen.

ITB: Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Technologie gemacht?

Sinnig: Der Einsatz der Oracle-Technologie bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: eine höhere Softwarequalität, Offenheit durch Standards, reduzierte Entwicklungs- und Wartungszeiten sowie eine optimierte Performance, um nur einige davon beispielhaft zu nennen. Gerade im Rahmen der Umstellung auf eine service-orientierte Architektur bedeutet die Nutzung einer homogenen Technologiebasis mehr Produktivität und Benutzerfreundlichkeit. Unser SOA-Stack ermöglicht ein übergreifendes Prozess-Monitoring und eine bereichsübergreifende Abarbeitung aller Geschäftsprozesse. Die konsequente Integration in einer scheinbar globalen Applikation macht sich also direkt im Arbeitsalltag der Kunden bemerkbar – durch vereinfachte Routine-Abläufe und einen deutlichen Gewinn an Usability.

Inwiefern die Lizenz-Modelle von Oracle SOA-fähig sind, und welche Erwartungen die SIV AG mit der neuen Komplettlösung Exalogic verknüpft, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Award-Verleihung

Zum Unternehmen SIV AG

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