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Das dürfte dem Image der Telekom schaden, die ja auch hierzulande schon Probleme mit dem Diebstahl von 17 Millionen Kundendaten hatte und heute erst weitere Fälle von weiterverkauften Daten – inklusive der Bankverbindungen – eingestehen musste. Denn die T-Mobile-Kunden interessiert es wenig, dass eigentlich nicht der Mobilfunkkonzern für den Server-Betrieb zuständig ist, sondern die Microsoft-Tochter Danger.
Aber auch dem Rest der Branche, die Outsourcing, Managed Services und andere Cloud-Computing-Konzepte feilbietet, droht nun ein Vertrauensverlust. Denn damit werden die Befürchtungen potenzieller Nutzer Gewissheit: Im Zweifelsfall können Daten, die man nicht im eigenen Haus vorhält, sondern Dienstleistern anvertraut, einfach weg sein. Das wurde bisher als „unwahrscheinlich“ bis „unmöglich“ abgetan – und doch ist es nun passiert. Ein Präzedenzfall der schlimmsten Art, und das nicht bei „kleinen Buden“, sondern zwei weltweiten Schwergewichten des IT- und TK-Marktes.
Als erste Entschädigung bietet T-Mobile US den Betroffenen einen Monat lang freien Datentransfer. Auch andere Arten der Wiedergutmachung werden erwogen. Nach Experten-Einschätzung könnten eine Million der 33,5 Millionen US-T-Mobile-Kunden ein Sidekick-Gerät besitzen. In den USA kämpft der deutsche Konzern bereits seit einiger Zeit mit einer hohen Anzahl von Wechselwilligen, die sich einen anderen Provider suchen, sowie mit immer weniger Neukunden.
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