16.04.2009 | Redakteur: Sarah Maier
Der neu gegründete Bundesverband Informations- und Kommunikationstechnnologie (BIKT) vertritt speziell die Interessen von kleinen und mittleren Unternehmen. Sein Ziel sind Innovationsförderung, stärkere Wettbewerbsfähigkeit und verbesserte Rahmenbedingungen für ITK-Anwender.
»Der Bundesverband Informations- und Kommunikationstechnologie schließt eine Lücke in der Verbandslandschaft, denn er spricht kleine und mittlere Unternehmen an«, erklärt BIKT-Vorstand Johannes Sommer. Seit der Gründung Ende März gehören fünf etablierte Branchenvereinigungen an, dazu zählen der Berufsverband Selbständige der Informatik, die Kölner Internet Union, der Linux-Verband sowie die Automationsverbände Patentverein.de und Open Automation Development Lab. Mit weiteren elf Mitgliedern – vom Ein-Mann-Betrieb bis zum 80 Mitarbeiter starken Unternehmen – wird das angepeilte Spektrum widergespiegelt.
Kernziele von BIKT sind die Innovationsförderung, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für ITK-Unternehmen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Ein besonderes Anliegen ist dem Verband außerdem die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten des Urheber- und Patentrechts sowie anderer gewerblicher Schutzrechte. So bezieht der Branchenverband deutlich Stellung gegen die Erteilung softwarebezogener Patente und bittet auf seiner Webseite um Stellungnahmen zu diesem Thema. »Wir setzen darauf, dass unsere Mitglieder aktiv den Verband mitgestalten«, so Sommer.
Den Vorstand von BIKT bilden Johannes Sommer als Vorsitzender sowie die beiden Stellvertreter Marco Schulze und Dirk Hillbrecht (siehe Bildergalerie).
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2021366)