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Doch jetzt die schlechte Nachricht: Bis zum Jahr 2013 wird es mehr als die Hälfte der heutigen Anbieter von UCC nicht mehr geben, da sie die Erwartungen ihrer Kunden nach einer umfassenden UCC-Lösung nicht erfüllen können. „Die Anbieter, die diese Konsolidierungsphase überleben, sind diejenigen die es schaffen, wahre UCC-Lösungen anzubieten, und nicht mehr nur einzelne Bausteine“, sagt Steve Blood, Analyst bei Gartner. Bislang werden die drei Komponenten von UCC – Sprache, (Instant) Messaging, Konferenzen – meist separat betrachtet. Künftig werde es nicht mehr diesen hersteller-getriebenen Ansatz geben, sind sich die Analysten sicher. Die Unternehmen werden ihre Prozesse analysieren und dann nach entsprechenden Lösungen verlangen.
In diese Kerbe schlägt auch eine Berlecon-Studie, die von Cisco, Damovo und Aastra in Auftrag gegeben wurde. Um die Potenziale von UCC auszuschöpfen und überzeugende Business Cases zu entwickeln, muss die Geschäfts-Integration stärker in den Fokus gerückt und von den Anbietern adressiert werden. Eine Einbindung von UC-Funktionalitäten in ERP-, CRM- oder Produktionssysteme wird dann die Folge sein. Für Unternehmen ist es daher wichtig, ihre Prozessabläufe zu optimieren und diese dann mit entsprechenden Systemen auch abzubilden.
Dies bedeutet einerseits für die Hersteller, dass sie künftig offene Schnittstellen und Standards anbieten müssen. Für Fachhändler und Systemintegratoren dagegen wird es immer wichtiger, Partnerschaften auszubauen und neu zu gestalten. Denn, so der Berlecon-Report, mit der UC-Business-Integration entstehe ein neues Geschäftsfeld für Beratungen und Integratoren, die sowohl TK als auch IT beherrschen und darüber hinaus ein hohes Maß an Prozesswissen mitbringen.
Als Konsequenz müsse auch der Vertrieb angepasst werden. Die bisher so beliebten ROI-Kalkulatoren seien in diesem Umfeld nicht effektiv. Es müsse der tatsächliche Nutzen der Lösung herausgestellt und durch konkrete Beispiele illustriert werden.
Firmenprofil
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