Untersuchung des BITKOM

ITK-Anbieter erwirtschaften mehrheitlich Umsatzplus

26.07.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Das Umsatzniveau bewegt sich auf einem hohen Level.
Das Umsatzniveau bewegt sich auf einem hohen Level.

Den ITK-Firmen geht es trotz der internationalen Schuldenkrise und einem unsicheren konjunkturellen Umfeld gut. Die Umsätze steigen, vor allem dank guter Nachfrage durch Geschäftskunden.

71 Prozent der mittelständischen ITK-Anbieter erzielten im 2. Quartal dieses Jahres einen Umsatzzuwachs, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Gemäß dem vierteljährlich erscheinenden BITKOM-Mittelstandsbarometer ist vor allem die Nachfrage durch professionelle Anwender – sprich Unternehmen – hoch. Im Mittelpunkt ihrer Projekte stehen unter anderem Cloud Computing, Business Intelligence oder die Einbindung mobiler Geräte in ihre ITK-Infrastrukturen.

Hohes Umsatzniveau

„Das BITKOM-Mittelstandsbarometer sank zwar von den früheren Spitzenwerten um sieben Zähler auf 57 Punkte, es bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau“, erläutert BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. „In einem unsicheren konjunkturellen Umfeld laufen die Geschäfte der mittelständischen ITK-Unternehmen gut.“

Dabei entwickelte sich die Auftragslage für Software- und IT-Services-Anbietern am besten: 74 Prozent konnten sich über steigende Umsätze freuen. Bei den Herstellern von Hardware stellt sich die Situation dagegen etwas heterogener dar. Hier verzeichneten immerhin 42 Prozent der Befragten im Vergleich zum 2. Quartal 2011 kein Wachstum. Bei 58 Prozent dagegen legte der Umsatz zu.

Optimismus herrscht vor

„Sehr gut“, so die Beurteilung des Branchenverbands BITKOM, schätzen die Befragten die Aussichten für das weitere Jahr ein. 74 Prozent der IT-Mittelständler rechnen im Geschäftsjahr 2012 mit einem Zuwachs ihres Umsatzes.

Dieser Optimismus hat Auswirkungen auf die Personalplanungen. 63 Prozent der Studienteilnehmer sagten, im laufenden Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen zu wollen. 23 Prozent werden demnach weder Angestellte entlassen noch neue Mitarbeiter engagieren. Nur 14 Prozent müssen voraussichtlich Stellen abbauen. □


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