Zahlen auf einen Blick im Marktbarometer

Die In- und Out-Themen der ITK-Branche in der KW 31

05.08.2010 | Redakteur: Katrin Hofmann

Erst abheben, anschließend abstürzen: Zahlreichen Trendthemen ergeht es so.

Von den Antriebsfaktoren für den Kauf von IT-Security über die PC-Verkaufszahlen oder die zu erwartenden SaaS-Einnahmen bis hin zur Nutzung von Social Medias: Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die ITK-Trends – aber auch -Flops – im auf wesentliche Fakten komprimierten Überblick.

Das stärkste Argument für den Kauf von IT-Security-Lösungen ist die Gefahr, dass Informationen entwendet werden könnten. Was den Kauf von Security-Equipment außerdem vorantreibt und mehr über die veranschlagten Investitionen, erfahren Sie, wenn Sie die nebenstehende Grafik durch Anklicken öffnen.

Im Rahmen der IDC-Studie „IT-Security in Deutschland“ wurde außerdem danach gefragt, ob es schon zu Angriffen auf die IT kam und zu welchen Konsequenzen dies führte. Das Ergebnis: 71 Prozent der Firmen hatten schon einmal Attacken erlebt. 48 Prozent erlitten dadurch Produktivitäts-Verluste. Auch personelle und rechtliche Konsequenzen sind nicht selten.

Mehr als reines Privatvergnügen

Social Medias werden gemäß einer Studie des Analystenhauses E-Commerce-Center Handel und des Beratungsunternehmens Mücke, Sturm & Company zur Produkt-Recherche genutzt. Dass sich rund zwei Drittel der deutschen Internetnutzer im Web 2.0 informieren, zeige, „dass die Kaufentscheidung immer stärker aufgrund von Daten aus sozialen Medien getroffen wird“, so die StudienAutoren.

Rechner-Verkäufe im Aufwind

In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) fiel das Absatzwachstum den Marktforschern von Gartner zufolge um ein knappes Prozent höher aus als weltweit, wo die Verkaufszahlen um 20,7 Prozent zulegten.

Trends

  • Die ITK-Ausgaben mittelständischer, deutscher Firmen waren im Juni auf gutem Niveau und legten um einen Indexpunkt zu. Ausgabenplanung und -bereitschaft wuchsen im Jahresvergleich laut IT-Mittelstandsindex von Fujitsu und Techconsult um zwei und 14 Punkte.
  • „Europäische Betriebe erwarten nur geringe Kosteneinsparungen durch den Einsatz von Cloud Computing“, folgert der Software-Hersteller Saperion aus einer Umfrage. Dieser zufolge glauben rund 20 Prozent an Einsparungen über 50 Prozent. Die meisten (45 Prozent) gehen von möglichen Maximal-Einsparungen von 20 Prozent aus.
  • Nicht nur ICEs, sondern auch Server-Räume sind oft hohen Außentemperaturen nicht gewachsen. Das ergab eine Bitkom-Umfrage unter den Mitgliedern. Vor allem historisch gewachsene und kleine Rechenzentren sind betroffen. Die Nachfrage nach Kühllösungen steigt.
  • Gartner sagt vorher, dass der weltweite Software-as-a-Service-Umsatz mit Enterprise Application Software 2010 rund 8,5 Milliarden US-Dollar erreicht. Das wäre ein Anstieg im Jahresvergleich von 14,1 Prozent.
  • Deutsche Firmen sind wieder in Partylaune. Der Geschäftsklima-Index des Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung machte im Juli den größten Sprung nach oben im Monatsvergleich seit der Wiedervereinigung. Sowohl die Geschäftslage als auch die Erwartungen fürs kommende halbe Jahr haben sich verbessert.


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