Marktbarometer von IT-BUSINESS

Die In- und Out-Themen der ITK-Branche auf einen Blick

29.01.2010 | Redakteur: Katrin Hofmann

Erst abheben, anschließend abstürzen: Zahlreichen Trendthemen ergeht es so.

Von Storage über Security, Web-2.0-Anwendungen, E-Commerce-Trends bis hin zur Konjunktur: Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die ITK-Trends – aber auch -Flops – im auf wesentliche Fakten komprimierten Überblick.

Die Themen Storage und Sicherheit stehen dieses Jahr noch vor der Virtualisierung im Fokus von Businesskunden. Vor allem IT-Verantwortliche in Firmen mit 2.000 bis 9.900 Angestellten sind bereit, Technologien Cloud Computing oder ebend Virtualisierung zu nutzen. Primäre Ziele dabei sind Kostensenkungen und die bessere Verwaltung komplexer IT-Strukturen. Cloud Computing – egal, ob als Private oder Public Cloud betrieben – bezeichneten nur 23 Prozent aller befragten Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern als sehr wichtig.

Trends

  • Web 2.0-Anwendungen bieten auch künftig Umsatz-Chancen, ergab eine unter ITK-Anbietern durchgeführte Bitkom-Studie. Blogs, Wikis oder virtuelle Arbeitsräume spielen für Firmen und Behörden eine immer stärkere Rolle, unter anderem um Know-how besser zu nutzen.
  • Die Geschäftserwartungen deutscher IT-Dienstleister und -Reseller sind gespalten. Laut ZEW-Konjunkturstudie rechnet je ein Drittel der vorrangig als Wiederverkäufer Tätigen im ersten Quartal mit steigendem oder sinkendem Gewinn. Dienstleister sind nur wenig optimistischer.
  • Online-Händler reizen das technische Potenzial des elektronischen Handels nicht aus, so das Fazit der E-Commerce-Studie von Novomind. 44 Prozent beschränken sich auf reine Warenpräsentation. Nur jeder dritte Online-Shop bietet Gelegenheit zu Produktbewertungen. Damit riskieren die Betreiber, dass Kunden abwandern.
  • Der deutsche IT-Security-Markt wird dieses Jahr laut Prognose des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Experton Group von 4,1 Milliarden im Vorjahr auf 4,4 Milliarden Euro Umsatz wachsen.
  • Cloud Computing birgt auch ein großes Risiko. „Durch die Verlagerung von Geschäftsprozessen ins Web wächst die Angriffsfläche für Wirtschaftskriminelle,“ so Frank Hülsberg, Forensic-Leiter bei KPMG. Laut Studie der Beratungsfirma erlebten 53 Prozent der deutschen Firmen in den letzten drei Jahren E-Attacken: Nur 23 Prozent waren es 2006.

PC-Absatz wächst

Aufgrund der Wirtschaftskrise wurden vor allem Rechner im unteren Preissegment verkauft, relativiert Gartner-Analystin Mikako Kitagawa das Absatzplus. Zudem war das vierte Quartal 2008 sehr schwach.


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