Utility-Services als Hosting- oder SaaS-Modell

HP vertreibt erstmals Outsourcing-Services über den Channel

12.12.2007 | Redakteur: Sarah Maier

Bernd Gill ist als Marketing-Leiter HP-Services der Ansprechpartner für das Partnerprogramm.

Hewlett-Packard (HP) wartet mit einem neuen Service-Portfolio auf. Bei dem »HP Utility Sourcing Services« handelt es sich um standardisierte Bausteine, wie Unternehmens-Software, eMail, Server-Leistung oder Speicherplatz, der quasi auf Abruf bereitgestellt wird. Den Mittelstand adressiert HP dabei ausschließlich über zertifizierte Partner.

Bei HP gibt es ein neues Utility-Portfolio auf Abruf. Mit den schon vorkonfektionierten Elementen können Unternehmen die auf ihre Geschäftsanforderungen abgestimmten Lösungen individuell zusammenstellen. Bei Kosten und Bezugsmenge ist das System flexibel: Innerhalb kurzer Zeit kann beides über ein Webportal je nach Bedarf hoch- oder herunterskaliert werden.

Die »HP Utility Sourcing Services« (HP USS) teilen sich in die Kategorien »ERP«, »Computing«, »Datamanagement«, »Database«, »Messaging« und «Web-Services« auf. Beim Vertrieb verfolgt HP zwei klar getrennte Strategien: An Großkunden wendet sich das Unternehmen direkt. Dagegen wird der Mittelstand ausschließlich von zertifizierten Partnern betreut.

Die Partner kaufen ein bestimmtes Mindestkontingent an USS ein und werden von HP durch Marketing- und Schulungsmaßnahmen unterstützt. Über das Web-Portal lassen sich die vereinbarten Abnahmemengen jederzeit nach oben oder unten skalieren, solange die Mindestabnahmemenge bestehen bleibt.

Hosting oder SaaS

HP bietet seinen Partnern zwei verschiedene Vertriebsmodelle an: zum einen den Hosting-Betrieb, zum anderen das Software-as-a-Service-Modell (SaaS).

Beim Hosting-Modell nutzt der Partner Plattform und deren Betrieb von HP, die Software jedoch weiterhin vom entsprechenden Anbieter. Er kauft den standardisierten HP-Service über ein Web-Portal ein und stellt diesen dem Kunden als »Packaged-Service« zur Verfügung. Dabei erzielt er Marge wie beim Hardware-Verkauf, es fallen jedoch Aufwendungen wie Sizing, Hardware-Einkauf/-Verkauf und das damit verbundene Geschäftsrisiko weg.

Im SaaS-Modell wird es für den Partner noch einfacher. Er kauft Software-Lizenz und den Betrieb zu einem Utility-Preis nur von HP und kann diese dem Kunden mit einer Marge verkaufen.

Noch läuft die Zertifizierung der Partner für einige der Service-Angebote. Während beispielsweise SAP-Hosting als Service schon jahrelang im Programm von HP und somit sofort für die Partner verfügbar ist, steckt Storage-as-a-Service derzeit noch in der Pilotphase.

Ansprechpartner

Bis zum Ende des ersten Quartals 2008 will HP jedoch alle Services für seine Partner anbieten. Interessenten am Zertifizierungs-Programm können sich an Bernd Gill, Marketing-Leiter HP-Services Deutschland, unter der Rufnummer 07031-143170 oder per eMail, wenden.


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