Zahlen auf einen Blick im Marktbarometer

Die In- und Out-Themen der ITK-Branche in KW 22

04.06.2010 | Redakteur: Katrin Hofmann

Erst abheben, anschließend abstürzen: Zahlreichen Trendthemen ergeht es so.

Vom IT-Service-Markt und meistgenutzte Vertriebskanäle beim Technik-Kauf über die Zahlungsmoral bis hin zum ungebremsten Zuwachs der digitalen Datenmengen: Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die ITK-Trends – aber auch -Flops – im auf wesentliche Fakten komprimierten Überblick.

Auch kleine Elektronik-Fachhändler können sich über Zulauf freuen.
Auch kleine Elektronik-Fachhändler können sich über Zulauf freuen.

Laut einer Untersuchung von TNS Infratest kaufen deutsche Konsumenten nach wie vor nicht nur Fernseher bevorzugt im Ladengeschäft.

Grund für den hohen Anteil der Käufer, die im stationären Handel ordern, sind den Studienautoren zufolge unter anderem offene Fragen zur Technik, die die Kunden persönlich klären möchten. Für Inhaber von Ladengeschäften bietet diese Situation eine echte Chance. Allerdings besteht bei der Beratung im Laden noch Optimierungspotenzial. Denn nur 63 Prozent der Kunden sind damit wirklich zufrieden.

ITSM aus der Cloud im Fokus

Der Kostenvorteil und eine schnelle Implementierung sind die Haupttreiber.
Der Kostenvorteil und eine schnelle Implementierung sind die Haupttreiber.

IT-Service-Management (ITSM) als „Software as a Service“ zu nutzen, planen einer IDC-Studie zufolge 25 Prozent der deutschen Firmen.

Weil sich SaaS im ITSM-Umfeld etablieren werde, rät Analyst Matthias Kraus dazu, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

IT-Services-Markt schrumpft

IBM führt den weltweiten IT-Services-Markt an.
IBM führt den weltweiten IT-Services-Markt an.

„2009 war für IT-Service-Anbieter ein Novum“, so Gartner-Analystin Kathryn Hale. „Statt auf aggressiven Verkaufsstrategien lag die Priorität zuletzt darauf, das Umsatzlevel durch Kosten-Management zu halten.“

Trends

  • Die digitale Datenflut wächst weiter, was adäquate Storage-Strategien verlangt. Laut einer EMC-Studie betrug die weltweite Menge gespeicherter Daten 2009 0,8 Zettabyte, 62 Prozent mehr als 2008. Bis 2020 soll die jährlich erzeugte Datenmenge 44-mal höher sein als derzeit.
  • Im Hightech-Markt sei die Trendwende greifbar, glaubt der Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts Eito. Die Eito-Analysten prophezeien dem EU-weiten ITK- und CE-Umsatz 2010 ein – laut Bitkom „nur noch leichtes“ – Minus von 0,6 Prozent. Ab 2011 könnte der Markt der Vorhersage zufolge wieder wachsen.
  • Geschäftsreisen können durch Konferenz-Technik ersetzt werden, ohne dass wirtschaftliche Konsequenzen drohen. Nach einer Umfrage des Kommunikations-Spezialisten Colt konnten 84 Prozent der deutschen Manager, die wegen der Aschewolke des Eyjafjalla Präsenz-Meetings canceln mussten, dank Kommunikationstechnik Schäden vermeiden.
  • Die Kredithürde für deutschen Unternehmen ist im April zum vierten Mal in Folge gesunken. Nur 36,1 Prozent der vom Ifo Institut für Wirtschaftsforschung Befragten bezeichnen die Geldvergabe durch Banken als „restriktiv“, das sind 2,6 Prozent weniger als im März.
  • Die Zahlungsmoral deutscher Firmen verbesserte sich im 1. Quartal. Laut Informations-Dienstleister D&B erreichte sie mit rund 81 Prozent vereinbarungsgemäß Zahlender den höchsten Stand seit zwei Jahren.

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