15.08.2007 | Redakteur: Katrin Hofmann

Software as a Service (SaaS), gemeinhin definiert als Webapplikation, die über das Internet bereitgestellt wird, liegt offensichtlich im Trend. Nach einer Prognose von Gartner sollen die Umsätze damit allein in diesem Jahr um 21 Prozent gegenüber 2006 zulegen. Doch nicht jedes Software-Segment ist offensichtlich für den Einsatz gleichermaßen prädestiniert.
Auf 5,1 Milliarden US-Dollar soll der Markt für »Software as a Service« (SaaS) in diesem Jahr wachsen, prognostizieren die Marktforscher von Gartner. Dies wäre ein Anstieg von 21 Prozent gegenüber 2006. Bis 2011 sagen die Analysten ein weltweites Umsatzpotenzial von 11,5 Milliarden US-Dollar voraus.
Allerdings variiert der Einsatz von SaaS innerhalb der einzelnen Software-Märkte sehr stark. So werden beispielsweise derzeit nur zirka ein bis zwei Prozent der Enterprise-Content-Management-Systeme (ECM), die Daten von Unternehmen verwalten, über Weblösungen abgedeckt. Hemmungen, geschäftskritische Informationen an Plattformen von Providern auszulagern, sind dafür ein Grund. Hinzu kommen vermutlich auch Ängste vor technischen Verbindungsproblemen, die den Geschäftsbetrieb behindern könnten.
Bieten Unternehmen dagegen ihren Mitarbeitern eLearing-Kurse an, greifen nur noch rund 30 Prozent auf CD-ROMs zurück. Auch lediglich 20 Prozent aller Internetkonferenz-Nutzer installieren sich die dafür nötige Software auf traditionellem Weg für lange Jahre komplett in ihre eigene IT-Infrastruktur.
Vorantreiben sollen den Markt für SaaS laut Gartner unter anderem die schnelle Weiterentwicklung der Lösungen, die reduzierten Implementierungskosten für die Abnehmer und die Möglichkeit, administrative Verantwortung für die Systeme auszulagern und so Kosten zu sparen.
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