14.12.11 | Redakteur: Heidi Schuster
Storage und die compliance-gerechte Aufbewahrung von Daten werden zu immer wichtigeren Themen in Unternehmen. Wolfgang Munz, Geschäftsführer bei Dataglobal, verrät, wohin sich seiner Meinung nach die Storage-Trends 2012 bewegen.
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und Hersteller geben ihre Trend-Prognosen für das kommende Jahr ab – so auch Dataglobal.
Zur Bewältigung des steigenden Datenvolumens würden sich Speicher-Hersteller vorrangig Gedanken darüber machen, wie das Wachstum mit den üblichen Ansätzen bewältigt werden könne, so Dataglobal. Wolfgang Munz, Geschäftsführer bei Dataglobal ist der Meinung, dass diese Ansätze alle zu kurz greifen, weil sie sich nur mit den Symptomen beschäftigen.
„Die Antwort auf das Volumenwachstum kann nicht einfach nur ein ‚weiter-so‘ sein. Das Problem liegt nicht im Gesamtvolumen, sondern darin, dass in den meisten Fällen Informationen über einen Leisten geschert werden und nicht differenziert betrachtet werden können. Wer Informationen automatisiert klassifiziert und damit in wichtig und unwichtig, aufbewahrungspflichtig und löschbar, sicherheitsrelevant oder öffentlich unterscheiden kann, hat kein Storage-Problem. Daher ist für uns die automatisierte, unternehmensweite Klassifizierung von Daten einer der wesentlichen Trends für 2012 – und ganz bestimmt auch für die darauf folgenden Jahre. Nur dann kommen wir mit den oben genannten Infrastrukturtrends wirklich weiter“, erklärt Munz.
Einen essentiellen zweiten Trend erwartet Munz beim Thema Compliance: „Ausgelöst durch gesetzliche Vorgaben und branchen-interne Spezifikationen haben viele Unternehmen – nicht immer ganz freiwillig – Lösungen wie etwa eine übergreifende Archivierung mit integriertem Management der Aufbewahrungsfristen eingeführt. Diese Unternehmen erfahren nun, dass die daraus resultierenden Zugewinne an Transparenz und Ordnung reale Effizienz- und damit letztlich Wettbewerbsvorteile darstellen. Compliance wird mehr und mehr nicht nur zähneknirschend als lästige Vorgabe empfunden, sondern als echte Chance."
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