09.05.2011 | Redakteur: Sarah Maier

Im deutschsprachigen Raum werden die meisten Outsourcing-Dienstleistungen in der Bundesrepublik erbracht. Affin für solche Services ist vor allem die Fertigungsbranche. Das Problem für externe Anbieter: Interne IT-Dienstleister werden bevorzugt.
Die Marktanalysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) stellen in ihrer aktuellen Studie „Outsourcing in DACH 2011 – Analysis by Vertical Sectors“ fest, dass Deutschland in diesem Bereich die Nase vorn hat.
Knapp 85 Prozent der Outsourcing-Dienstleistungen in der DACH-Region werden hierzulande erbracht. Damit ist die Bundesrepublik der klare Taktgeber für Trends und Entwicklung des Marktes in der Region. In der Schweiz werden rund zehn Prozent der Outsourcing-Leistungen erbracht, in Österreich etwa fünf Prozent.
Dabei hat PAC die verschiedenen Branchensegmente genauer unter die Lupe genommen. Die Analysten haben dabei in allen drei Ländern ähnliche Strukturen gefunden.
Den höchsten Reifegrad hinsichtlich der Akzeptanz von Outsourcing-Leistungen in der DACH-Region zeigen gemäß der PAC-Studie die Fertigungsbranche, das Bankenwesen, das Dienstleistungssegment sowie die Transportbranche. „In anderen Segmenten, wie beispielsweise der Telekommunikation oder im Handel existieren weiterhin starke Einstiegshürden, die den Marktangang für IT-Dienstleister deutlich erschweren“, sagt Philipp Schalla, Marktanalyst bei PAC.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum es externe Outsourcing-Anbieter schwer haben, bei Business-Kunden Fuß zu fassen.
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