Eaton Power Quality

USV-Monitoring in VMware

26.07.12 | Redakteur: Andreas Bergler

Mit einem Plugin verbindet Eaton USV und Virtualisierung.
Mit einem Plugin verbindet Eaton USV und Virtualisierung. (Andrey Zyk - Fotolia)

Server-Virtualisierung reduziert die Ausfallzeiten und erhöht die Verfügbarkeit zentraler Geschäftsprozesse. Mit dem Plugin IPM (Intelligent Power Manager) bietet Eaton eine Schnittstelle zwischen USV und Virtualisierungslösung.

Die Möglichkeit zur Live-Migration in Virtualisierungslösungen ist ein wichtiger Baustein für Business Continuity in den Unternehmen. Typische Anlässe für eine Verlagerung virtueller Maschinen sind Hardware-Fehler und Wartungsarbeiten an einem physikalischen Server. Bei Stromausfällen sollte die Live-Migration auf eine andere Hardware-Basis automatisiert erfolgen, bevor der betroffene Server ausfällt. Damit dies gewährleistet ist, sollte die Energieversorgung im Serverraum mittels spezieller USV-Monitoring-Tools überwacht werden.

Das Nebeneinander von Virtualisierungssoftware auf der einen und Energiemonitoring-Lösung auf der anderen Seite stellt jedoch in der Praxis eine Herausforderung dar, denn mehrere Software-Konsolen müssen gleichzeitig kontrolliert werden. Das kann verspätete Reaktionen auf Stromausfälle oder Spannungs- und Frequenzschwankungen zur Folge haben und sich negativ auf die Ausfallsicherheit auswirken.

Monitoring in VMware

Als Lösung für dieses Problem bietet Eaton mit dem Intelligent Power Manager eine direkte Schnittstelle zwischen USV-System und Virtualisierungslösung an. Mit dem Plugin stehen beispielsweise für vCenter Server zentrale Monitoring-Funktionen der IPM-Software innerhalb von VMware zur Verfügung. Auf einer einzigen Konsole können so die Zustände von physikalischen und virtuellen Servern und der damit verbundenen USV-Anlagen überwacht werden.

Plugin sichert VMs

Ist die Stromversorgung auf einem virtualisierten Server nicht mehr sichergestellt, veranlasst die IPM-Software automatisch VMware dazu, die betroffenen virtuellen Maschinen auf einen intakten, physischen Server zu verlagern. Die Netzwerkidentität und die Verbindungen der virtuellen Maschinen bleiben dabei erhalten. Parallel initiiert der IPM das geordnete Herunterfahren des gefährdeten Servers nach Abschluss der Migration. Auf diese Weise lassen sich in den heute üblichen, virtualisierten Umgebungen die Risiken von Datenverlusten deutlich verringern und die Ausfallsicherheit für zentrale Geschäftsprozesse erhöhen.


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