20.08.12 | Redakteur: Ulrike Ostler

Nimbula, Anbieter eines Cloud-Betriebssystems, stellt eine Distribution für Apache Hadoop vor. Diese beruht auf der „MapR-Techik“ und soll es Kunden binnen Minuten ermöglichen, ein Hadoop-Cluster auf der Cloud-Plattform „Nimbula Director“ zum Laufen zu bringen.
Nimbula Director bietet eine Platform für private clouds, die Bare-Metal-Server und locale Platten hernimmt, um sie in einen großen, Mandanten-fähigen Computing-Pool zu verwandeln. Dieser verfügt über ein Self-Provisioning-Interface und erlaubt damit das wiederholte Bereitstellen und Abbestellen von Hadoop-Workloads.
Die Automatismen der Hadoop-Services von MapR plus der Automation der darunterleigenden Nimbula-Instanzen sind dann die Voraussetzung für einen voll funktionsfähigen Hadoop-Cluster.
Nimbula wirbt damit, dass Director die ohnehin vorhandene Zuverlässigkeit und Elastizität derer MapR-Distribution von Hadoop ergänzt; es sei möglich, den Cluster wachsen aber auch wieder schrumpfen zu lassen, wobei die Mandanten völlig unabhängig voneinander verwaltet werden können, allerdings als ein Infrastruktur-Pool.
Nimbula Director gibt es bis zu 40 Kernen kostenfrei. Die Kunden können ein komplettes Paket aus VM-Templates und Applikations-Definitionen in ihre Director-basierte Cloud laden, ausrollen und solange nutzen, bis es nicht mehr gebraucht wird. Danach lässt sich die Software wieder entfernen.
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