29.04.2011 | Autor / Redakteur: Martina Sedlmaier und Dr. Rudolf Aunkofer, GfK / Katrin Hofmann
Der Umsatz der ITK-Fachhändler entwickelt sich – trotz saisonaler Einflüsse – nach wie vor positiv. Hierbei zeigt sich eine unterschiedliche Trends im B2C- und B2B-Geschäft. Umsatz lässt sich unter anderem mit Mobile Computing generieren.
Kennen Sie diese Formulierung: „Mit einem Punktewert von x liegt der ITC Channel Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und IT-BUSINESS erneut signifikant über dem entsprechenden Vorjahreswert“? So hat sich der ITC Channel Index in den vergangenen Monaten, genau genommen seit Oktober 2009, entwickelt, und so setzte sich dieser positive Trend auch im Februar 2011 fort.
Mit einem Punktewert von 109 lag der Index für den ITK-Fachhandelsumsatz im Februar signifikant über dem Vorjahreszeitraum, in dem ein Wert unter 100 Punkten gemessen wurde.
ITC Channel Index im Monat Februar 2011: Der Fachhandelsumsatz ist auch im Februar 2011 höher als im Vorjahresmonat.
Anders als in den Vormonaten ist die B2C-Entwicklung aber erstmals mit minus zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht negativ. Das ist eine Tendenz, die sich trotz positiver Konsumstimmung aufgrund von Sättigungseffekten bereits in den vergangenen sechs bis acht Monaten abzeichnete. Die B2B-Entwicklung ist im Gegensatz dazu mit einem Plus von 34 Prozent weiterhin aufgrund der positiven Konjunkturstimmung und des sich fortsetzenden Replacements positiv. Sowohl SMB- als auch Großkunden tragen zu dieser Entwicklung bei.
Die sich hier andeutende Zweiteilung des Marktes – die positive Entwicklung im B2B-Umfeld und eher verhaltene im B2C- beziehungsweise Retail-Bereich – wird aus unserer Sicht das gesamte Jahr kennzeichnen. Das in den vergangenen Jahren vorhandene Nachfrage-Potenzial des Retail-Marktes ist großteils befriedigt. Neue und durchschlagende Innovationen sind nur spärlich gesät oder bringen – wie das Beispiel 3D belegt – lediglich in Nischen Vorteile, die sich allerdings (noch) nicht im Gesamtmarkt auswirken.
Das B2B-Geschäft dagegen unterliegt durch ein nachhaltiges Upgrading von Computing- und Netzwerk-Performance einem vorteilhafteren Trend. Wachsenden Ansprüchen durch die vernetzte Digitalisierung aller Geschäftsbereiche ist hier Rechnung zu tragen.
Mehr über die Entwciklung des Umsatz im Monatsvergleich und die aktuellen Produkt-Trends erfahren Sie auf der zweiten Seite.
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