Bereits 50 Partner an Bord

IBM kommt mit City Cloud schneller voran als geplant

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

IBM setzt mit dem City-Cloud-Konzept bewusst auf Regionalität.
IBM setzt mit dem City-Cloud-Konzept bewusst auf Regionalität.

Die von IBM ins Leben gerufene City-Cloud-Initiative entwickelt sich schneller als ursprünglich geplant. Schon jetzt sind 50 Systemhäuser und Service-Provider dabei. Diese Zahl wollte Big Blue bis Ende September erreichen. Anbieter von City Clouds sind IBM-Partner, die Infrastruktur- und Anwendungensdienste bereitstellen.

Ende September hatte sich IBM als Ziel gesetzt. Bis dahin wollte der IT-Konzern rund 50 Partner für seine City-Cloud-Initiative rekrutieren, die er zur diesjährigen CeBIT Anfang März startete. Jetzt hat IBM das angepeilte Ziel bereits nach knapp vier Monaten erreicht.

„Schneller als geplant konnten wir unsere City-Cloud-Initiative nahezu flächendeckend in Deutschland etablieren“, sagt Bernd Schierholz, Direktor Mittelstandsgeschäft und Partnership Solution Center bei IBM.

Im Rahmen des Konzepts stellen Systemhäuser und Service-Provider verschiedene Infrastruktur- und Anwendungsdienste für mittelständischen Unternehmen aus ihrer Region bereit.

Partner der ersten Stunde ist beispielsweise das Mannheimer Systemhaus CEMA, das eine City Cloud für die Metropolregion Rhein-Neckar betreibt. Früh schlossen sich der Initiative auch die IBM-Partner Netuse (Schleswig-Holstein/Kiel), Netzlink (Hannover/Braunschweig) und Janz IT (Hamburg) an.

Rechenzentrum mit IBM-Technologie

Das Spektrum der bereitgestellten Cloud-Dienste reicht von der lokalen Datenspeicherung nach deutschem Recht bis zum umfassenden Anwendungs-Management. Ergänzend bieten die Partner individuelle Services, Beratungsleistungen und spezifische IT-Lösungen an. Basis jeder City Cloud ist ein hochverfügbares Rechenzentrum, das auf IBM-Technologie basiert.

Bernd Schierholz, Direktor Mittelstandsgeschäft bei IBM, möchte das Applikations-Portfolio ausbauen.
Bernd Schierholz, Direktor Mittelstandsgeschäft bei IBM, möchte das Applikations-Portfolio ausbauen.

„Jetzt gilt es, den Ausbau der City-Cloud-Services intensiv voranzutreiben. Vor allem in Sachen Anwendungen wollen wir noch mehr City-Cloud-Partner gewinnen und das Software-Angebot aus der Cloud systematisch erweitern“, kündigt Schierholz als nächste Schritte an. Im zweiten Halbjahr will IBM gemeinsam mit Software-Partnern vor allem das Portfolio der Geschäftsanwendungen stärker ausbauen.

Prinzip der Regionalität

Zufrieden mit dem Start der Initiative zeigt sich auch Stephan Wippermann, Vice President Geschäftspartnerorganisation & Mittelstand bei IBM. Wie der Manager erläutert, setzt das IT-Unternehmen im Cloud-Geschäft mit den Mittelstand bewusst auf Regionalität. „Für viele mittelständische Kunden ist es undenkbar, nicht zu wissen, wo sich ihre Daten befinden.“ Daher würden sie in der Cloud vor allem Anbietern vertrauen, zu denen sie einen lokalen Bezug haben.

Wippermann rechnet damit, dass sich die Angebote der verschiedenen City Clouds stark an der wirtschaftlichen Struktur der jeweiligen Region ausrichten werden. „Die City Cloud in Kiel wird sich deshalb deutlich von der in Augsburg unterscheiden.“ □

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Die Umsetzung durch den IBM Partner NetUSE AG kann Online unter https://cloud.netuse.de/ (Cloud...  lesen
posted am 17.10.2012 um 17:10 von Unregistriert


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