Keep it simple

Hyperkonvergenz bringt Zentrale und Außenstelle auf Augenhöhe

| Autor / Redakteur: Henri Mak / Ulrike Ostler

Einfach - genial: "Hyperkonvergenz ist die größte IT-Revolution seit der Virtualisierung."
Einfach - genial: "Hyperkonvergenz ist die größte IT-Revolution seit der Virtualisierung." (Bild: mrswilkins / Fotolia)

Die Hyperkonvergenz ist die größte IT-Revolution seit der Virtualisierung. Sie löst das Problem der komplexen IT-Infrastruktur, indem es die IT drastisch vereinfacht, um die Produktivität der IT-Mitarbeiter zu verbessern, und anschließend darüber hinaus die IT mit den geschäftlichen Zielen abgleicht, um die Flexibilität und Innovation zu verbessern. Damit gehört sie in ROBOs, oder?

Weltweit tätige Unternehmen verfügen typischerweise über eine Firmenzentrale sowie über eine Reihe von Vertriebsbüros und regionalen Niederlassungen, die über verschiedene strategische Standorte verteilt sind. Diese sind normalerweise über ein restriktives WAN vernetzt. Obwohl jedes Büro generell einen gewissen technischen Support von der Zentrale erwarten kann, so läuft es in der Realität leider doch oft so, dass die dezentralen Niederlassungen – kurz als ROBO (Remote Office/Branch Office) bezeichnet – üblicherweise nicht über eigene IT-Ressourcen verfügen, um ihre komplexen IT-Anforderungen effektiv zu handhaben.

Selbst wenn am Standort ein IT-Fachmann in Teilzeit oder gar Vollzeit verfügbar ist, kann der Workload zu hoch werden: veraltete Technologien sind nicht in der Lage, mit den sich ständig weiterentwickelnden IT-Anforderungen Schritt zu halten. Probleme treten gewöhnlich immer dann auf, wenn Rechenzentren so komplex und unkontrollierbar werden, dass das zentrale IT-Team Personal in die Außenstellen entsenden muss, um die Engpässe zu lösen. Unter die potenziellen Worst-Case-Szenarien fallen nicht funktionierende Applikationen, mangelnder Zugriff auf benötigte Daten sowie letztendlich eine verschlechterte Produktivität der Mitarbeiter.

Gemäß einem neuen ESG Research Report sind die folgenden fünf Management-Probleme in Außenstellen am gravierendsten: zu langsame Dateitransfers, Kosten der WAN-Bandbreite, zu große Datenmengen für die Übertragung über das WAN, erschwerte Zusammenarbeit mit anderen Teilen des Unternehmens durch technische Probleme sowie die Installation und Pflege von Software-Agenten auf Geräten an ROBO-Standorten.

Diese Herausforderungen verursachen in Unternehmen erhebliches Kopfzerbrechen, wenn geschäftliche Daten über zahlreiche Standorte verteilt sind und insbesondere in diesen Niederlassungen Platten- und Bandspeicher für die Datensicherung eingesetzt werden. Diese Verhältnisse rufen nach Verbesserungen und Änderungen. Nach Angaben von ESG zählen zu den Top-Prioritäten für die ROBO-Umgebung die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Applikationen, die Kontrolle der Zunahme der Datenmenge und verbesserte Datensicherung und -wiederherstellung.

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