Umfrage: Zehn Antworten von Riverbed zu Cloud Storage

WAN-Optimierung gewährleistet einen schnellen Datenzugriff

11.01.2011 | Redakteur: Nico Litzel

Christian Lorentz, Product Marketing Manager bei Riverbed

SearchStorage.de, ein Schwesternportal von IT-BUSINESS, sprach mit Christian Lorentz, Product Marketing Manager bei Riverbed, über Speichern in der Cloud.

SearchStorage.de: In der IT-Welt wird aktuell viel über die Cloud und Cloud Storage geredet. Was bedeutet eigentlich Cloud? Warum reden wir an dieser Stelle nicht mehr übers Internet?

Lorentz: Ein schnelles und leistungsfähiges Internet ist die Vorraussetzung für Cloud Computing. Aber die Cloud-Technologie ist viel mehr: Sie ist eine neue Art, IT-Infrastruktur bereitzustellen. Unternehmen kaufen IT nicht mehr, sondern mieten die notwendigen Services.

SearchStorage.de: Die Storage-Industrie macht einen Unterschied zwischen Private Cloud und Public Cloud. Warum ist der Zwischenschritt der „privaten Wolke“ notwendig?

Lorentz: Dieser Zwischenschritt ist nicht unbedingt notwendig, aber empfehlenswert. Mit der Einrichtung einer Private Cloud lassen sich erste Erfahrungen sammeln, bevor sich Unternehmen nach Services in Public Clouds umschauen. Bei der Umsetzung einer privaten Cloud können die Kunden besser abschätzen, welche Services und Infrastruktur sie selbst aufbauen und welche sie „aus der Wolke“ beziehen möchten.

SearchStorage.de: In welcher Cloud-Sphäre ist ihr Unternehmen mit welchen Angeboten aktiv?

Lorentz: Riverbed vertreibt selbst keine Cloud Services, sondern ist ein Enabler für Cloud Services. Wir bieten heute verschiedene Lösungen rund um die Cloud an:

  • Die Steelhead Appliances und die Virtual Steelhead ermöglichen die Serverkonsolidierung von Zweigstellen in das unternehmenseigene Rechenzentrum. So können Kunden eine Private-Cloud-Infrastruktur aufbauen.
  • Die Cloud Steelhead beschleunigt Public-Cloud Umgebungen wie etwa Amazon EC2.
  • Whitewater ist eine spezielle Lösung für Cloud Storage. Das Produkt ermöglicht schnellere und sichere Backups sowie Archivierungen in den Public Clouds (wie Amazon S3, EMC Atmos). Damit lassen sich die Hauptprobleme von Storage-as-a-Service beseitigen.

Weiter mit: Welche Fragen haben Kunden zu Cloud-Angeboten

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