Inside-Sales-Team unterstützt Partnerbetreuung

Fujitsu setzt im Channel verstärkt auf Lösungsthemen

16.07.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Fujitsu-Channel-Chef Jörg Brünig stellt für die Partnerbetreuung jetzt ein größeres Team zur Verfügung.
Fujitsu-Channel-Chef Jörg Brünig stellt für die Partnerbetreuung jetzt ein größeres Team zur Verfügung.

Der IT-Konzern Fujitsu investiert massiv in den Channel: Allein in Deutschland hat der Hersteller das Team der Partnerbetreuer um 50 Prozent aufgestockt. Auf Produktseite bilden derzeit das neue Notebook- und Tablet-Portfolio sowie InfrastrukturIösungen für Rechenzentren die Schwerpunkte.

Ganz kurz macht sich Jörg Brünig an seinem Laptop zu schaffen. Aus dem Seitenschacht des Lifebooks zieht er den so genannten Bay Projector hervor, aktiviert das Zusatzmodul, und schon ist sein Desktop an der Wand des Konferenzraums zu sehen. „Total cool ist das“, begeistert sich der Senior Director Channel von Fujitsu.

Fujitsu investiert in Innovationen, lautet die Botschaft, die Brünig mit der Demonstration des Beamers im Notebook implizit vermitteln will. Der Bay Projector ist allerdings schon seit einem Jahr auf dem Markt (und immer noch zu wenig bekannt, wie Brünig findet). Doch Fujitsu hat auch aktuell Neues zu bieten. So kommen derzeit etwa das Ultrabook Lifebook U772 und der Tablet Stylistic M532 auf den Markt. Beide Produkte sind speziell auf die Anforderungen von Geschäftskunden zugeschnitten. Beispielsweise unterstützt das Tablet die Virtuellen Desktop-Infrastrukturen (VDI) von Citrix, Microsoft und VMware.

Flexframe für Windows

Nicht nur am Client wartet der Hersteller mit Innovationen auf, sondern auch in der Infrastruktur: Von diesem Monat an liefert der Hersteller die Lösung Flexframe on Windows für SAP aus. Das Infrastrukturkonzept, das die Betriebskosten von SAP-Systemen deutlich senken soll, wird bereits seit 2002 eingesetzt, war bisher aber nur für Linux verfügbar. „Wir haben schon damals eine Private Cloud entwickelt, bevor es den Begriff überhaupt gab“, betont Brünig. In der neuen Flexframe-Variante sieht der Manager eine Chance für den Channel, weil vor allem Mittelständler ihr SAP-System auf der Windows-Plattform betreiben.

Ebenso große Erwartungen knüpft der Channel-Verantwortliche im SAP-Geschäft an die weltweit erste High Performance Analytic Appliance (HANA) für das Mittelstandsprodukt Business One. Damit können auch kleinere Unternehmen die In-Memory-Technologie von HANA nutzen, um große Datenmengen schnell auszuwerten. Die Fujitsu-Appliance auf Basis von Primergy-Servern wird bereits ab 20 Seats eingesetzt.

Wie die Technologien für SAP zeigen, setzt der Hersteller in der Infrastruktur zunehmend auf Lösungen. Brünig nennt darüber hinaus Themen wie High Performance Computing (HPC) oder die vertrauenswürdige Langzeitarchivierung, für die der Hersteller seine Middleware SecDocs anbietet. „Wir reichern unseren Produkt-Stack kontinuierlich um Lösungsthemen an, die für unsere Partner erheblich mehr Service-Potenzial bergen als das pure Hardware-Geschäft“, erläutert Brünig. Außerdem festigten Lösungen die Kundenbindung.

Mehr über Fujitsus Channel-Strategie im Bereich Rechenzentrum lesen Sie auf der nächsten Seite.

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