07.05.12 | Redakteur: Erwin Goßner
Wie der japanische Hersteller KYOCERA jetzt bekannt gab, firmiert das Unternehmen seit April dieses Jahres weltweit unter KYOCERA Document Solutions. Der neue Name soll die Fokussierung auf Dokumentenmanagement-Lösungen verdeutlichen.
Die mehr als 50-jährige Geschichte des japanischen Konzerns KYOCERA Corporation, der sich weltweit mit der Entwicklung und Produktion von High-Tech-Keramik, Solarmodulen und Drucklösungen einen Namen gemacht hat, wird weiter geschrieben. Wie jetzt offiziell bekannt gegeben wurde, firmiert KYOCERA MITA seit April dieses Jahres als KYOCERA Document Solutions. Mit dieser Umbenennung setzt der Hersteller nicht nur einen Schlussstrich unter die Fusion mit dem Kopiererhersteller Mita Industries im Jahr 2000, sondern trägt auch der zunehmenden Ausrichtung auf das Geschäft mit Dokumentenmanagement-Lösungen Rechnung.
Eigenen Angaben zufolge wurden bereits vor zwei Jahren die Strukturen für die Umfirmierung geschaffen und der Geschäftsbereich Managed Document Services weltweit etabliert. Im Rahmen dieser Entwicklung und der Zielsetzung, den Gesamtumsatz in diesem Bereich allein in Deutschland innerhalb der kommenden fünf Jahre von zuletzt 250 Millionen im Fiskaljahr 2011 auf 500 Millionen Euro zu erhöhen, hat die KYOCERA Document Solutions Deutschland GmbH erste länderspezifische Kooperationen mit Docuware und Stethos geschlossen. Weitere Partnerschaften in den Bereichen Software und Services sollen in Kürze folgen. Europaweit gibt es zudem Allianzen mit Printfleet und Equitrac.
KYOCERA Document Solutions setzt bei den Partnerschaften zukünftig verstärkt auf die Bereiche Sicherheit, Kostenkontrolle sowie Cloud-Anwendungen. Die Vorzeichen für eine weiterhin positive Entwicklung stehen gut, zumindest was den Bereich Managed Document Services (MDS) anbelangt. Denn laut einer Studie des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Photizo werden Lösungen und Services bis 2014 bereits 24 Prozent des Gesamtmarktes ausmachen.
Auf Grundlage der nachhaltigen Konzernphilosophie unterstützt die KYOCERA Document Solutions Deutschland Unternehmen wie die Deutsche Umwelthilfe und honoriert deren Bemühungen mit dem auf 100.000 Euro dotierten KYOCERA-Umweltpreis. Der Philosophie der nachhaltigen Ressourcenschonung folgend hat KYOCERA jetzt auch einen BIOMASS-Farbtoner entwickelt, der zu 30 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Gegenüber der Herstellung herkömmlichen Toners soll dies zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 30 Prozent führen. Der Hersteller versichert zudem, dass der BIOMASS-Toner ausschließlich aus zertifiziertem RSPO –Anbau (Roundtable on Sustainable Palm Oil) stammt und nicht die Nahrungsmittelproduktion tangiert.
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