Gastkommentar von Citrix-Geschäftsführer Jens Lübben

„Desktop-Virtualisierung ermöglicht sichere Einbindung mobiler Geräte“

31.01.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Jens Lübben / Michael Hase

Jens Lübben, Geschäftsführer Deutschland und Area Vice President Central Europe bei Citrix Systems
Jens Lübben, Geschäftsführer Deutschland und Area Vice President Central Europe bei Citrix Systems

Private Endgeräte drängen immer stärker in den Arbeitsalltag. Nach der Prognose von Jens Lübben, Geschäftsführer Deutschland bei Citrix, treibt dieser Trend den Einsatz von Desktop-Virtualisierung voran. Außerdem werde Cloud Computing den IT-Markt weiterhin bestimmen, schreibt der Manager in seinem Gastkommentar.

Eines ist sicher: 2012 wird für unsere Branche ein sehr spannendes Jahr, das auch für IT-Abteilungen viele Veränderungen bringen wird. Die deutsche Wirtschaft ist vergleichsweise gut durch die Krise gekommen. Ebenso zuversichtlich klingen die Prognosen des Bitkom zur Nachfrage in der IT-Branche für die kommenden Monate. Demnach sollen die Umsätze hierzulande im laufenden Jahr um 4,5 Prozent auf 73 Milliarden Euro ansteigen. Als einen der wesentlichen Treiber sieht der Verband den anhaltenden Boom mit Tablet-PCs.

Für die Unternehmens-IT bleibt dieser Trend nicht ohne Folgen. Private Endgeräte drängen immer stärker in den Arbeitsalltag und stellen Verantwortliche vor neue Herausforderungen. Schon heute nimmt mobiles Arbeiten für viele Mitarbeiter einen sehr hohen Stellenwert ein, die Grenze zwischen Beruf und Privatleben verschwimmt zusehends – Stichwort „Digital Natives“.

Die Mitarbeiter von Morgen sind in einer digitalen Welt aufgewachsen. Sie erwarten vom Arbeitgeber eine IT-Ausstattung, die einen mobilen Zugriff auf alle modernen Kommunikationskanäle ermöglicht. Diese Generation möchte Informationen von überall und zu jeder Zeit abrufen können. Sie begeistert sich für neue Smartphones, Notebooks sowie Tablets und will diese auch beruflich gewinnbringend nutzen. Kurz: Digital Natives bringen neue Erwartungshaltungen mit ins Berufsleben. Sie unterscheiden nicht mehr zwischen privaten Rechnern und Büro-Equipment – ein Notebook soll beide Welten verbinden.

Trennung von Gerät und Daten

Um die zahlreichen mobilen Geräte sicher in das eigene Netzwerk einzubinden, setzen immer mehr Unternehmen auf Desktop-Virtualisierung. Denn durch die strikte Trennung von Gerät und Daten können auch hohe Sicherheitsrichtlinien problemlos eingehalten werden. Kombiniert werden diese Projekte dabei immer häufiger mit Bring-your-own-Device-Programmen. Viele Firmen erhoffen sich damit sogar einen Wettbewerbsvorteil im „Kampf“ um junge Talente.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklungen stieg die Nachfrage nach Desktop-Virtualisierung auch in den vergangenen Monaten weiter an. Ebenso sehen wir an den aktuellen Anfragen und der Resonanz unserer Kunden ein anhaltendes Interesse an diesem Thema. Citrix Systems hat dazu kürzlich weltweit 1.100 IT-Verantwortliche in Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt. Von den deutschen Unternehmen, die bislang noch nicht auf virtuelle Arbeitsplätze setzen, streben 55 Prozent bis spätestens Ende des Jahres eine Einführung an. Für uns ein klares Zeichen: Das Ende des Wachstums ist noch lange nicht erreicht.

Einsparpotenzial durch die Cloud

Neben der Desktop-Virtualisierung wird auch in diesem Jahr das Thema Cloud eine große Rolle spielen. Dieser Bereich findet sich bei IT-Verantwortlichen nach wie vor ganz oben auf der Agenda, da dort noch erhebliches Einsparpotenzial besteht. Viele IT-Investitionen wurden in letzten Jahren wegen der Wirtschaftskrise auf Eis gelegt, deswegen besteht dort jetzt Nachholbedarf. Citrix bietet die nötige Infrastruktur, mit der Kunden ihre Cloud-Ambitionen in die Tat umsetzen können - angefangen vom Server über das Netzwerk bis hin zum Desktop.

Mit starken Partner und dem Channel an der Seite ist Citrix auch 2012 für die vor uns liegenden Herausforderungen bestens gerüstet. Im Channel haben wir perfekt ausgebildete Partner, auf die wir uns selbst bei hoch komplexen Projekten verlassen können. Auf der anderen Seite stehen starke internationale Hersteller – wie Microsoft, Cisco oder HP – mit denen wir gemeinsam noch einiges vorantreiben möchten. Trainingsangebote, internationale und regionale Events, wie etwa der speziell auf den Channel ausgerichtete Citrix Summit, sowie der gemeinsame CeBIT-Auftritt mit unseren Partnern, runden dieses Engagement ab.


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