13.09.2011 | Redakteur: Stephan Augsten
HP ist in den vergangenen Monaten und Jahren durch Akquisitionen immer weiter in den Bereich der IT-Sicherheit vorgedrungen. Eine umfassende Produkt-Strategie ließ das Unternehmen bisher jedoch vermissen. Dies soll sich nun ändern, auf der Hausmesse „Protect“ hat HP den Geschäftsbereich „HP Enterprise Security Products“ angekündigt.
Im neuen Geschäftsbereich „HP Enterprise Security Products“ sollen sämtliche Lösungen aufgehen, die HP durch die Akquisitionen von Unternehmen wie ArcSight, Fortify und TippingPoint mit übernommen hat. Geleitet wird Sparte vom ehemaligen ArcSight-CEO Tom Reilly, der seinerseits an HPs Software-Chef Bill Veghte berichtet.
Die erwähnten Security-Lösungen bilden das Fundament für die neue Plattform „HP Security Intelligence and Risk Management“ (HP SIRM). Deren Hauptaufgabe ist laut HP die Verknüpfung von IT-Sicherheit und Risikomanagement. Die Dienstleistungs-Sparte HP Enterprise Services unterstützt Kunden derweil bei der Analyse, Konzeption, Einführung und beim Betrieb eines ganzheitlichen Security-Ansatzes.
Nach Angaben von HP soll SIRM Korrelationsverfahren mit Applikationsschutz und Netzwerksicherheit vereinen und die Verfahren in einem einheitlichen Risiko-Management verankern. Dies sei notwendig, weil durch den verstärkten Einsatz von mobilen Endgeräten, Cloud Computing und Social Media neue Bedrohungen entstehen.
Auch künftig soll die Produktpalette um zusätzliche Security-Dienstleistungen und Erweiterungen der SIRM-Plattform ausgebaut werden, wie der Hersteller auf seiner Hausmesse bekannt gegeben hat. Eine Auflistung aller maßgeblichen Produkte und Services finden Interessierte auf der folgenden Seite.
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