08.08.2011 | Redakteur: Ralph Beuth
Die beiden Hersteller AMD und HP wollen gemeinsam mit der New York State Energy Research and Development Authority (NYSERDA) und der Clarkson Universität den Betrieb von Rechenzentren mit erneuerbaren Energien untersuchen.
Das gemeinsame Forschungsprojekt von AMD und HP mit der NYSERDA und der Clarkson University will den möglichen industrieweiten Einsatz erneuerbarer Energien in Rechenzentren fördern. „Das IT-Modell der Cloud passt gut zu den Energieversorgungsmodellen der Solar- und Windenergie“, meint AMD-Forschungsdirektor Alan Lee. „Unser Ziel ist, durch das Zusammenführen dieser dynamischen Energiequellen mit den neuen dynamischen Computing-Modellen die ökonomischen, leistungsmäßigen und Umweltvorteile beider Infrastrukturen zu verbessern.“
Weil die Leistungsfähigkeit von Wind- und Solarenergie buchstäblich natürlichen Schwankungen unterliegt, soll die Studie auch kritische Aspekte bezüglich der Zuverlässigkeit beim Betrieb von Rechenzentren mit alternativen Energien beleuchten.
Unterstützt durch die Energiebehörde NYSERDA und einige private Geldgeber sowie in Zusammenarbeit mit AMD-Ingenieuren werden Studenten an der Clarkson University in Kürze mit Experimenten zum Datenmanagement auf einem verteilten Netzwerk beginnen, welches mit erneuerbaren Energien gespeist wird. In einer zweiten Phase des Projekts sollen Hardware-Elemente in Form von HPs Performance Optimized Datacenter (POD) integriert werden, das auf AMDs Opteron Prozessor basiert und speziell auf Energie-Effizienz und Cloud Computing ausgelegt ist.
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