18.08.2009 | Redakteur: Stefan Riedl
Die Software-Sparte von Hewlett-Packard hat in den vergangenen Jahren einige Firmen übernommen, die eher im Direktgeschäft angesiedelt waren. Nun löst der Konzern sein Channel-Commitment ein und baut um.
ITB: Wie groß ist der Umsatzanteil der Software am HP-Gesamtumsatz?
Haaf: Für das Jahr 2008 hat IDC den weltweiten Software-Umsatzanteil von HP auf zirka fünf Milliarden US-Dollar beziffert. Hier sind allerdings auch sehr Hardware-nahe Software-Produkte wie Clustering- oder Storage-Software sowie Betriebssysteme dabei, die HP-intern nicht der Software-Sparte zugerechnet werden. Für den Unternehmensbereich HP-Software bleibt 2008 immerhin ein Umsatz von drei Milliarden US-Dollar. Dem steht ein HP-Gesamtumsatz von rund 118,4 Milliarden US-Dollar gegenüber.
Haaf: Wir strukturieren hier gerade massiv um und verlagern im Mittelstandsmarkt Umsätze vom Direktgeschäft in den Channel-Bereich. Sie können davon ausgehen, dass das Verhältnis im Jahr 2008 noch bei etwa 50:50 lag. Stand heute liegt der Channel-Anteil schon bei 85 Prozent. Schon bald soll sich der Umsatzanteil des Channels auf etwa 90 Prozent einpendeln. Dazu haben wir das Fachhandelsprogramm „Value Path“ eingeführt.
Haaf: Trotz Wirtschaftskrise bewegen wir uns in den bisherigen Quartalen dieses Jahres auf dem Niveau von 2008.
Haaf: Ja, zum einen haben wir die Betreuung von Kunden an geeignete Partner übergeben; zum anderen ist der Channel-Anteil aufgrund von Neukundenumsätzen gestiegen.
Haaf: Hier waren die Partner Account Manager gefragt, die HP-intern bei der Verteilung in gewisser Weise die Vorzüge und Fähigkeiten ihrer Partner „verkauft“ haben.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Value-Path-Programm und der Gretchenfrage nach der Bonifizierung.
»1 »2 »3 »4 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2040339) | Archiv: Vogel Business Media