06.10.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Nico Litzel
Laut den Wirtschaftspresseagenturen Reuters und Bloomberg verhandelt Fujitsu mit Western Digital und anderen HDD-Herstellern über den Verkauf der Festplattensparte. Beide Agenturen beziehen sich auf drei Fujitsu-Executives, die nicht namentlich genannt werden wollen. Offiziell spricht Fujitsu den Gerüchten bislang die »faktische Grundlage« ab.
Der IT-Hersteller Fujitsu steht Gerüchten zufolge mit verschiedenen Festplattenherstellern in Verhandlung. Es gehe um den Verkauf der verlustbehafteten Festplattensparte. Offizielle Stellen von Fujitsu dementierten die Meldungen der beiden Wirtschaftsnachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg augenblicklich.
Momentan gäbe es »keine faktische Grundlage« für entsprechende Meldungen, heißt es im offiziellen Dementi. Die Agenturen beziehen sich auf Aussagen von drei Führungspersonen von Fujitsu, deren Identitäten der japanischen Wirtschaftszeitung »Nikkei« bekannt sind. In Berichten der japanischen Wirtschaftspresse war von einem angestrebten Kaufpreis von 70 bis 100 Milliarden Yen (rund 500 bis 700 Millionen Euro) die Rede.
Bei einer erfolgreichen Übernahme könnte WD zum derzeitigen Branchenprimus Seagate aufschließen und die eigene, weniger erfolgreiche Produktlinie der 2,5-Zoll-Festplatten massiv stärken. Auch japanische Analysten würden den Verkauf der verlustbehafteten Festplattensparte von Fujitsu begrüßen. Western Digital wollte die Gerüchte nicht kommentieren.
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