Kundenberatung am PoS

Terminal gibt individuelle Kaufanregungen

05.04.2007 | Redakteur: Katrin Hofmann

In den ersten ausgewählten Media- und Saturnmärkten empfehlen die Xplace-Terminals den Kunden Musik-CDs, die deren Geschmack treffen sollen.

Eine nach eigenen Aussagen »bislang einmalige Beratungsfunktion« hat der Datamining-Lösungsanbieter Prudsys gemeinsam mit dem Terminal-Hersteller Advertimes auf PoS-Terminals adaptiert. Diese sollen nun ähnlich dem Amazon-Prinzip zum Kauf von Produkten verführen, die den Geschmack der Kundschaft treffen.

Auch Kunden des stationären Handels können sich künftig virtuell bei ihrem Einkauf beraten lassen. Der Datamining-Spezialist Prudsys hat dafür seine Empfehlungssoftware »Recommendation Engine« in die Selbstbedienungs-Terminals der Göttinger Advertimes GmbH integriert. Kunden am PoS sollen sich dadurch an den Touchscreen-Rechnern individuelle, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Waren empfehlen lassen können.

Dafür analysiert die Recommendation Engine von Prudsys Zugriffsdaten aus der Vergangenheit und kombiniert diese mit der aktuellen Interaktion des Nutzers mit dem System. Die selbstlernende Lösung generiert Produktempfehlungen im Sinne von »Kunden, die sich für dieses Produkt interessiert haben, interessierten sich auch für folgende Waren«.

Am Beispiel vom Musik-CDs, die derzeit die Vorreiterrolle fürs Testen der neuen Funktion haben, bedeutet dies: Der Kunde hat nicht mehr nur die Möglichkeit, sich über das Terminal einen Überblick über das Sortiment zu verschaffen und in die Tracks hineinzuhören. Darüber hinaus bekommt er auch Empfehlungen, die seinen Musikgeschmack treffen sollen. Händler sollen dank dieser Datenanalyse Mehrumsatz generieren und die Zufriedenheit ihre Kunden steigern können.

Für die Vermarktung und den Vertrieb der Xplace-Produkte ist der Reseller Advertimes zuständig. Dieser bezieht die Touchscreen-Terminals von verschiedenen Herstellern und spielt darauf seine Software-Plattform Xplace und die Prudsys-Lösung auf. Der Preis liegt bei zirka 2.400 Euro für die Hardware plus 300 Euro für den Aufbau. Hinzu kommen jährliche Lizenzkosten von zirka 1.100 Euro für die Software.

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