13.07.12 | Redakteur: Sarah Maier
Am Tag vier der weltweiten Partnerkonferenz gab es die deutsche Keynote. Hier erfuhren die Partner noch einmal, was die diversen Microsoft-Ankündigungen konkret für sie hierzulande bedeuten. Am Ende gab es noch eine Ehrung für die besten Partner.
Am letzten Tag der Microsoft Partnerkonferenz findet traditionell die deutsche Keynote statt. Heuer durfte auch die Presse mit dabei sein, was in den vergangenen Jahren nicht der Fall war. Allerdings schien Microsoft auch alle kritischen Fragen der Partner vorab abgehandelt zu haben, denn in den vorangegangenen Jahren soll es hier schon heiße Diskussionen gegeben haben.
Der Vortragssaal war zum Bersten gefüllt. Microsoft-Mittelstands-Chef Martin Berchtenbreiter und Channel-Chef Bernd Stopper bezifferten die Zahl der aus Bundesrepublik angereisten Partner mit 500, hinzu kommen noch rund 120 Microsoft -Mitarbeiter aus Deutschland.
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| Diana Coso, seit 1. Juli bei Microsoft Deutschland verantwortlich für Partner Sales Lead. |
Zur Keynote erschienen die beiden Manager im legeren, karierten Holzfällerhemd. Sie stellten gleich eine neue Kollegin vor: Diana Coso, seit elf Tagen verantwortlich für Partner Sales Lead.
„Wir haben den Partnern zugehört und ihre Wünsche haben wir umgesetzt“, erklärt Berchtenbreiter gleich zu Beginn seines Vortrages.
Zu den Anregungen der Partner gehört die Einführung der Small Business Competence, die auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen gemünzt ist. Aktuell gibt es hier in Deutschland mit Ultima schon den ersten Goldpartner.
Auch Office 365 Open wird den Wünschen der Partner entsprechend bereitgestellt. Im Unterschied zum bisher erhältlichen Office 365, welches direkt über Microsoft abgerechnet wurde, kann bei der Open-Version der Reseller die Dienste im Voraus bei seinem Distributor bezahlen und so seinen Kunden in Rechnung stellten. Der Vorteil ist, dass er auf diese Weise seine eigenen Services zur Veredelung hinzufügen kann. Office 365 Open soll vermutlich mit Office 15 gelauncht werden.
Des Weiteren ist aus den Partner-Anregungen zum einen der „Cloud Navigator“ wie auch der „Cloud Profibility Guide“ entstanden. Beide haben zum Ziel, die Partner an das Geschäft mit der Cloud heranzuführen und ihnen aufzuzeigen, welche Umsätze sie mit oder ohne die Wolke machen. Der Guide wird momentan in der deutschen Microsoft-Zentrale in Unterschleißheim fertiggestellt.
„Über 1.000 Partner in Deutschland verkaufen bereits die Cloud“, freut sich Berchtenbreiter.
Bereits Steve Ballmer hatte am ersten Tag mit Windows 8 eine neue Ära bei Microsoft verkündet. So geht der Konzern davon aus, dass das neue Betriebssystem die Entwicklung von geräte-übergreifenden Apps pushen wird. Insgesamt rechnen die Redmonder, dass sie Konkurrenten wie Apple mit 600.000 Apps bei weitem überholen. Diese Apps werden nicht rein konsumerlastig sein, sondern sich auch an Geschäftskunden richten. In diesem Zusammenhang hat SAP verkündet, 20 Apps für Windows 8 zu entwickeln.
Consumerization of IT ist ebenfalls ein Thema bei Microsoft. Deshalb darf auch Oliver Kaltner, zuständig für den Bereich Consumer, auf der Bühne sprechen. Er geht auf die Frage ein, ob das angekündigte Microsoft-Tablet „Surface“ nicht ein Schlag in das Gesicht der Partner ist? „Nein, ist es nicht“, betont Kaltner. „Der Markt hat diesen Weckruf gebraucht, denn mittlerweile haben wir nicht nur Wettbewerber wie Apple, sondern auch Google und Amazon.“
Den Abschluss der Keynote bildeten die Ehrungen. Dabei konnten sich vier Deutsche unter den weltweiten Anwesenden besonders hervortun:
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