04.02.2010 | Redakteur: Sarah Maier
Manfred Bauer von Cisco erläutert die Strategie des Herstellers im Segment UCC. Dabei geht er auch auf die Herausforderungen ein und auf die Frage, warum Kommunikation Chefsache ist.
ITB: Welche Strategie verfolgt Cisco im UCC-&-Mobility-Umfeld?
Bauer: Cisco ist einer der treibenden Faktoren für UCC und Mobility. Diese Themen stehen im Fokus des Unternehmens. Hierbei entwickelt Cisco umfassende Lösungen auf Basis einer langfristigen und durchgängigen Strategie. Investitionssicherheit steht dabei im Vordergrund. Offenheit und Interoperabilität ist ein wesentliches Merkmal. Hier ist die Einbindung in bestehende Lösungen Maxime, um Unternehmen so weit als möglich Investitionssicherheit bereits getätigter Ausgaben zu gewährleisten. Der Architekturansatz bei Cisco folgt auch bei UCC und Mobility der Strategie ‚Das Netzwerk bildet die Plattform‘. Das Netz ist hier die Basis, um Mechanismen wie Präsenz, Lokalisation, Sicherheit und Skalierbarkeit möglichst ohne Einschränkungen und so kosteneffizient wie möglich zu realisieren.
Bauer: Die aktuellen Herausforderungen liegen nicht im technologischen Bereich. Die wahre Herausforderung liegt im Verständnis der Unternehmen, dass Probleme in der Kommunikation durch veränderte Arbeitsbedingungen entstanden sind. Wachsende Globalisierung und Mobilität werfen Fragen nach Beibehaltung der Produktivität auf, die durch moderne Kommunikationstechnologie beantwortet werden. Effiziente Kommunikation ist heute in einem Umfeld, in dem der Schnelle den Langsamen frisst, zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Reaktionsgeschwindigkeit und schnelle Entscheidungsfindungen über Standorte hinweg benötigen Technologien, die einfach handhabbar dem Nutzer dienen. So wird Kommunikation zur Chefsache. Die derzeit größte Herausforderung sehen wir darin, dass diese Erkenntnis noch nicht in allen Chefetagen Einzug gehalten hat.
Bauer: Cisco bietet im UCC-Umfeld ein umfangreiches Portfolio an Produkten und Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen an. Die Vermarktung erfolgt ausschließlich über Partner, die auf attraktive Promotion- und Loyalty-Programme zugreifen können. Neben den absatzfördernden Maßnahmen bietet Cisco umfassende Support-Lösungen an. Auch Finanzierungsmöglichkeiten sind integriert. Cisco fokussiert dabei die drei wichtigen Punkte: Service & Support, leistungsfähige, auf die Zielgruppe bezogene Produkte & Lösungen sowie die Partner-Profitabilität.
Bauer: Der wesentliche Grund für die Beteiligung an der Roadshow ist die Möglichkeit, dem Thema „Intelligente und vereinheitlichte Kommunikation“ mehr Gehör zu verschaffen. Wir sehen in UCC-Lösungen ein erhebliches Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren und möchten, dass möglichst viele Reseller dieses Potenzial verstehen und Cisco als Anbieter im KMU-Umfeld kennenlernen. Insbesondere in der jetzigen schwierigen wirtschaftlichen Situation werden Kommunikationstechnologien zum Differenzierungsfaktor im Wettbewerb. Kostenvorteile einer konvergenten Netzwerkinfrastruktur beleuchtet hier aber nur eine Seite der Medaille. Unser Ziel ist, zusammen mit unseren Partnern, insbesondere KMUs, für eine vereinheitlichte IP-basierte Kommunikation zu sensibilisieren. Diese müssen sich durch Schnelligkeit in der Kundenansprache, Produktivität ihrer Mitarbeiter, Vernetzung von Standorten sowie effizienten Arbeitsprozessen differenzieren.

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