18.05.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Stefan Riedl / Stefan Riedl
Im Security-Markt ändert sich viel und zwar schnell. Der Anbieter G Data informierte seine Vertriebspartner auf einer bundesweiten Roadshow. Uwe Rehwald, Leiter des G-Data-Partnervertriebs, fasste für IT-BUSINESS die wichtigsten Punkte zusammen.
ITB: Die Produktpalette von G Data ist im Retail-Bereich zusammengeschrumpft. Warum dieser Schritt?
Rehwald: Bei den Endkunden hat sich die Hardwarenutzung geändert, daher umfasst die G Data Retail-Generation 2013 im Kern nur noch drei Sicherheitslösungen: AntiVirus, InternetSecurity und unser neues Flaggschiff TotalProtection, welches auch ein Backup-Modul und einen Datensafe zum Wegschließen aller wichtigen Dateien umfasst. Daneben sicheren wir mit G Data MobileSecurity Android-Smartphones und Tablet-PCs effektiv gegen mobile Bedrohungen ab und schließen mit BankGuard die Sicherheitslücke beim Online-Banking.
ITB: Drei Mal hintereinander ist G Data als Testsieger bei Stiftung Warentest hervorgegangen. Dieses Mal nicht. Warum?
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| Uwe Rehwald, Leiter G Data Partnervertrieb |
Rehwald: Wir sind in diesem Jahr zwar nicht Testsieger bei Stiftung Warentest geworden, allerdings zeigte G Data InternetSecurity 2012 die beste Schadcode-Erkennung im Testfeld, die schnellste Reaktionszeit auf neue Online-Bedrohungen und eine exzellente Firewall. Stiftung Warentest zeichnete G Data daher als den besten Virenschutz im Testfeld aus. Unsere Sicherheitslösung zeigte im Test im Vergleich zu den Mitbewerbern eine etwas höhere Rechnerbelastung, die aufgrund der Gewichtung der Ergebnisse dazu führte, dass G Data InternetSecurity 2012 den zweiten Platz erreichte. Mit dem Resultat sind wir dennoch zufrieden, da der Vergleichstest die Wirksamkeit unserer Security-Technologien erneut unter Beweis stellte. An dem Performance-Problem haben wir gearbeitet, so dass unsere Sicherheitslösungen der Generation 2013 deutlich weniger Ressourcen verbrauchen. Bestätigt wurde diese Weiterentwicklung auch von AV-Test.
ITB: Im neuen Partnerprogramm wurden neue Schwerpunkte gesetzt, so sind Umsatzziele unwichtiger geworden. Dafür treten Schulung und Know-how der Partner in den Vordergrund. Warum dieser Schritt und wie kann man sich das in der Praxis vorstellen?
Rehwald: Bei unserem neuen Channel-Programm setzen wir auf die Qualifizierung unserer Partner. Die einzelnen Partnerstufen sind daher umsatzunabhängig und basieren auf dem Grad der Qualifizierung, so haben auch kleine Fachhändler die Möglichkeit, Gold-Partner zu werden. Um dies zu erreichen, bieten wir unseren Resellern ab dem dritten Quartal 2012 deutlich mehr Trainings-, Zertifizierungs- und Schulungsmaßnahmen und ein umfassendes Knowledge-Center im G Data Partnerweb an. Die Händler haben hier auch die Möglichkeit, sich auf bestimmte Bereiche, beispielsweise den ESD-Vertrieb zu spezialisieren, um die eigenen Kompetenzen so noch besser nutzen zu können und das Tätigkeitsfeld gewinnbringend zu erweitern. Durch diesen Wissenstransfer erlangen unsere Partner echte Wettbewerbsvorteile und können ihr Marktpotenzial besser ausschöpfen. Wir unterstützen unsere Partner dabei mit persönlichen Ansprechpartnern in den Bereichen Vertrieb, Marketing und im technischen Support. Dieser ist an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden täglich erreichbar.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Managed-Service-Modell für Fachhändler.
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