Sonderkonditionen für Hardware-Verkäufe an Hochschulen

Oracle reaktiviert Campus-Reseller-Programm für Sun-Produkte

30.01.12 | Redakteur: Michael Hase

Christian Werner, Channel-Verantwortlicher bei Oracle, sieht das Hope-Programm als "Investition in die Zukunft".
Christian Werner, Channel-Verantwortlicher bei Oracle, sieht das Hope-Programm als "Investition in die Zukunft".

Oracle knüpft an das ehemalige Engagement von Sun im Bildungsmarkt an. Nach der Übernahme des Hardware-Spezialisten stellte Oracle die Unterstützung von Campus-Resellern ein. Mit dem Hope-Programm will der Hersteller nun verlorenen Boden in Forschung und Lehre zurückgewinnen.

In Universitäten gibt es nach wie vor viele Fans von Sun-Technologie. Das hat seinen Grund nicht nur darin, dass die Ursprünge der Solaris-Company im akademischen Bereich liegen. Der Hersteller unterstützte seine Partner auch mit Sonderkonditionen, wenn sie Produkte an Bildungseinrichtungen verkauften.

An diese Tradition knüpft der Software-Konzern Oracle, der Sun Anfang 2010 übernahm, jetzt wieder an. Das Unternehmen hat dafür ein spezielles Programm aufgelegt. Es erlaubt so genannten Campus-Resellern, Sun-Hardware zu stark vergünstigten Konditionen anzubieten, wenn es sich beim Kunden um eine Hochschule handelt. Zugleich will Oracle den Partnern die Prozesse so einfach wie möglich machen. Die Sonderkonditionen müssen nicht eigens genehmigt werden.

Das Programm läuft unter dem Kunstnamen „Hope“. Die vier Buchstaben stehen in dem Fall nicht für „Hoffnung“, sondern für „Hardware from Oracle - Pricing for Education“. Erklärtes Ziel ist es, Kunden aus Forschung und Lehre „hochperformante IT zu bezahlbaren Preisen“ bereitzustellen.

Verlorenen Boden zurückgewinnen

Mit dem Programm möchte Oracle verlorenen Boden im Bildungsmarkt zurückerobern. Denn nach der Übernahme von Sun hatte Oracle die Sonderkonditionen für Campus-Reseller zurückgefahren. Der Bezug von Sun-Produkten wurde damit für viele Hochschulen zu teuer, die ihren Hardware-Bedarf seither mit Systemen von Wettbewerbern wie Dell, Fujitsu oder IBM deckten.

„Wir werden sicher eine Weile benötigen, bis wir in dem Markt zurück sind“, ist Christian Werner, Senior Director Channel Sales Nordeuropa bei Oracle, realistisch. Nach seinen Worten steht Oracle aber voll hinter dem Engagement für Forschung und Lehre, auch wenn der Hersteller dabei selbst auf Marge verzichtet. „Programme für den Bildungsbereich sind eine Investition in die Zukunft.“ Sun hatte in der Vergangenheit in Deutschland mit etwa 16 Campus-Resellern zusammengearbeitet.

Zu den Produkten, die Partner über Hope anbieten können, zählen mehrere Server- und Storage-Systeme: Oracle x86 Server, Sparc T4 Server, ZFS Storage Appliances, Tape Systeme und Database Appliances.


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