28.09.11 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler / Andreas Bergler
Zwei Branchenriesen verstärken ihr Engagement in puncto IT-Security: Nach der Eröffnung von Microsofts Antivirus-Forschungslabor in München zieht auch HP nach und gründet einen neuen Geschäftsbereich für Security.
Microsoft ist kein Neuling beim Engagement für mehr Sicherheit in der IT. Angesichts der stark wachsenden Nachfrage nach sicherheitsrelevanten Produkten und Cloud-Dienstleistungen kündigte das Unternehmen aus Redmond die Eröffnung eines neuen Forschungslabors in Unterschleißheim bei München an. Das neue Lab soll die Anti-Malware-Forschung im Unternehmen weiter voranbringen. Die Lage wurde bewusst in der Nähe der Partner-Support-Zentren von Microsoft gewählt. Es ergänzt das existierende Anti-Schadsoftware-Labor im irischen Dublin und soll es zugleich ermöglichen, im Raum EMEA schnell auf Sicherheitsbedrohungen reagieren zu können.
Die Forschungsergebnisse aus der Schadprogrammbekämpfung werden direkt in die Produkte und Dienstleistungen – angefangen von den Security Essentials bis hin zu Forefront, Intune und Office 360 - integriert. Ebenfalls integriert HP nun eine Reihe neuer Security-Produkte und-Dienstleistungen in sein Portfolio und hat dafür extra den neuen Geschäftsbereich „HP Enterprise Security Products“ ins Leben gerufen.
Insbesondere sollen dabei die Security-Lösungen von ArcSight, Fortify und Tipping Point auf der neuen Plattform „HP Security Intelligence and Risk Management“ (HP SIRM) vereint werden. Im Rahmen der Erweiterungen der SIRM-Plattform plant der Hersteller auch einen „Enterprise Security Discovery Workshop“, bei dem Risikoprofile für Kunden erstellt werden. □
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